Samstag

Mechtild Borrmann und Frank Goldammer beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Freitag, 21. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Cap San Diego
Freitag, 21.09.2018  20.00 Uhr
Überseebrücke, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Bernhard Schlink, Dörte Hansen, Carmen Korn, Arno Geiger – das Interesse an der Zeit, als die Welt in Trümmern lag, erlebt derzeit in der Belletristik einen regelrechten Boom. Aber nicht nur da. Auch im Krimigenre finden sich viele Fälle, die in dieser Zeit spielen; der „Trümmerkrimi“ gilt sogar als Wegbereiter des Trends. Themen wie Vertreibung, Kriegstraumata und das Fehlen von Perspektiven werden ganz mannigfaltig literarisch verarbeitet. Woher kommt das große Interesse bei Schreibenden und Lesern an dieser Epoche? Der Journalist Ulrich Noller, Juror der Krimibestenliste, hat sich durch die „Trümmerliteratur“ gelesen und bringt zwei Vertreter des Genres mit nach Hamburg: Mechtild Borrmann und Frank Goldammer haben sich für die Recherche ihrer Kriminalromane intensiv mit den Nachkriegsjahren beschäftigt. Über ihre Faszination für das Thema, ihr Vorgehen beim Verarbeiten der Geschehnisse und die Umsetzung von historischen Stoffen aus der „Welt in Trümmern“ sprechen sie mit Ulrich Noller.

Hamburg 1946/47 – Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist …
In ihrem neuen Roman Trümmerkind beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds in der Nachkriegszeit und im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern Wer das Schweigen bricht, Der Geiger, Die andere Hälfte der Hoffnung und ihrem neuen Roman Trümmerkind, mit dem sie monatelang unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste stand, eindrucksvoll unter Beweis.
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Trümmerkind von Mechtild Borrmann ist bei Droemer erschienen.

Der dritte Fall für Max Heller – und sein ganz persönlicher Alptraum. Dresden 1948: Ein heißer Sommer, drei Jahre nach Kriegsende. Die große Währungsreform stürzt das besetzte und aufgeteilte Nachkriegsdeutschland in eine Krise. Inmitten der mühsamen Wiederaufbauarbeiten bekommt es Oberkommissar Max Heller mit dem Fall eines 14-jährigen Jungen zu tun, dessen Todesursache völlig unklar ist. War es ein Unfall, Mord oder sogar Selbstmord? Heller stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert, den er längst vergessen geglaubt hatte.

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit Der Angstmann, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Vergessene Seelen von Frank Goldammer ist bei dtv erschienen.
(JK 09/18)

Inger-Maria Mahlke beim 10. Harbour Front Literaturfestival als Ehrengast bei der Verleihung des Klaus-Michael Kühne-Preises am Freitag, 21. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Kühne Logistics University – KLU
Freitag, 21.09.2018  20.00 Uhr
Großer Grasbrook 17, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Die erste Preisträgerin ist Ehrengast bei der diesjährigen Verleihung des Klaus-Michael Kühne-Preises: Inger-Maria Mahlke stellt ihren Roman Archipel vor, der bei Rowohlt erschienen ist. Daniel Haas, Journalist der ZEIT, führt das Gespräch.

„Die Jury ist sich einig, dass Inger-Maria Mahlke ein nahezu perfektes Prosawerk gelungen ist und zuversichtlich, dass ihr, die mitten aus dem Leben schreibt, bei der kein Satz zu viel ist, ein erfolgreiches zweites Buch gelingt“, so lautete 2010 die Begründung bei der Vergabe des erstmals verliehenen Klaus-Michael Kühne-Preises. Die Jury hat sich nicht getäuscht: Inger-Maria Mahlke stellt mit Archipel bereits ihr viertes Buch vor – einen großen europäischen Roman von der Peripherie des Kontinents: der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa.

Außerdem wird an diesem Abend zum neunten Mal der Klaus-Michael Kühne-Preis verliehen. An vier Abenden (13., 15., 17. und 18. September) haben dann bereits acht Autorinnen und Autoren ihren jeweils ersten Roman präsentiert. Unter ihnen hat die Jury – bestehend aus Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Harald Butz (Buchhandlung Heymann), Sebastian Hammelehle (SPIEGEL), Maximilian Probst (ZEIT), Annegret Schult (Buchhandlung Felix Jud) und Alexander Solloch (NDR Kultur) – das beste Debüt des Jahres 2018 ausgewählt.

„Inger-Maria Mahlke ist eine ‚Meisterin im Beschreiben von gewaltigen Zerstörungskräften‘.“ (Thomas Andre im SPIEGEL)

Inger-Maria Mahlke wuchs in Lübeck und auf Teneriffa auf, studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin und arbeitete dort am Lehrstuhl für Kriminologie. 2009 gewann sie den Berliner Open Mike. Ihr Debütroman Silberfischchen wurde ein Jahr später mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet. Für einen Auszug aus ihrem Roman Rechnung offen bekam sie beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis den Ernst-Willner-Preis zugesprochen; 2014 erhielt sie den Karl-Arnold-Preis der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Ihr Roman Wie Ihr wollt gelangte unter anderem auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises, den sie 2018 für den Roman Archipel dann erhielt. Inger-Maria Mahlke lebt in Berlin.

Archipel von Inger-Maria Mahlke ist bei Rowohlt erschienen.
(JK 09/18)

Almudena Grandes beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Freitag, 21. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Instituto Cervantes im Chilehaus
Freitag, 21.09.2018  20.00 Uhr
Fischertwiete 1, Eingang B, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Die Geschichte in vielen Geschichten: Almudena Grandes stellt ihren Roman Kleine Helden vor, der bei Hanser erschienen ist. Franziska Herrmann liest die deutschen Texte. Marifé Boix-García moderiert.

Alt und jung, Singles und Familien, Spanier und Einwanderer – sie alle leben nebeneinander im Zentrum von Madrid. Als die Schließung des Gesundheitszentrums droht, entdecken die Bewohner die unerwartete Kraft der Solidarität: Der Architekt Sebastián verliert erst seine Arbeit, dann auch Ehefrau und Kinder – dennoch hilft er Sofía beim Wiederaufbau der Kinderbetreuung im Viertel. Eine Großmutter stellt schon im September den Weihnachtsbaum auf, um ihrer Familie Mut zu machen.

Nach Der Feind meines Vaters und Inés und die Freude erscheint mit Kleine Helden der neue Roman einer der wichtigsten und erfolgreichsten spanischen Autorinnen der Gegenwart. Darin zeichnet sie ein buntes und ergreifendes Porträt ihres Viertels im heutigen Madrid.

Almudena Grandes wurde 1960 geboren. Ihre Bücher sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden. Für ihr bisheriges Gesamtwerk erhielt sie u.a. den Premio Julián Besteiro. 2011 wurde ihr Roman Inés und die Freude mit dem Premio Sor Juana Inés de la Cruz ausgezeichnet.

Kleine Helden von Almudena Grandes ist bei Hanser erschienen.
(JK 09/18)

Gerhard Henschel beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Donnerstag, 20. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Cap San Diego
Donnerstag, 20.09.2018  20.00 Uhr
Überseebrücke, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Martin Schlosser – endlich erfolgreich: Gerhard Henschel stellt seinen Roman Erfolgsroman vor, der bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Rainer Moritz spricht mit Gerhard Henschel über Literatur, den Erfolg und die minutiöse Ausleuchtung der neueren deutschen Geschichte am Beispiel des Martin Schlosser.

2004 erschien der erste Roman des großen autobiographischen Zyklus Gerhard Henschels über die Abenteuer seines Alter Ego Martin Schlosser. In dem mittlerweile achten Teil dieses Mammutprojektes, dem "Erfolgsroman", ändert sich einiges für den Helden – zum Guten: Weil Zeitschriften und Zeitungen mittlerweile seine Texte drucken, kann Martin Schlosser endlich vom Schreiben leben. Ab sofort steht er nicht mehr hinter dem Tresen einer friesischen Rumpeldiskothek, sondern geht als Reporter auf Reisen. Er besucht ein Jonglierfestival in Oldenburg, die Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag und einen Atheisten-Kongress in Fulda. Nebenbei kümmert er sich um seine Großmutter in Jever, besucht hin und wieder seinen Vater in Meppen oder probiert sich bei Tantra-Workshops aus. Verleger bieten ihm Buchverträge an, es gibt Einladungen zu Lesungen, die Nächte werden länger, das Leben ist schön.

„Henschels Schlosser-Romane nehmen den Leser mit auf eine Zeitreise, die für Deutsche seiner Generation auch ein Ausflug in die eigene Vergangenheit ist.“ (Goethe-Institut)

„Seine Romanchronik sucht in der Literaturgeschichte ihresgleichen.“ (Guido Speckmann, neues deutschland, 11.04.2017)

Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, deren erster Band 2004 erschien. Erfolgsroman ist der achte Teil dieser Chronik. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet.

Erfolgsroman von Gerhard Henschel ist bei Hoffmann und Campe erschienen.
(JK 09/18)

Burghart Klaußner beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Donnerstag, 20. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Freie Akademie der Künste
Donnerstag, 20.09.2018  20.00 Uhr
Klosterwall 23, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro

Das Romandebüt des großen Schauspielers: Burghart Klaußner stellt seinen Roman Vor dem Anfang vor, der bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Der Journalist und Autor Ulrich Greiner führt das Gespräch mit dem Schauspieler, Hörbuchsprecher und nun auch Autoren Burghart Klaußner.

April, 1945. Es sind die letzten Stunden, bevor in Berlin die Hölle losbricht und der Häuserkampf beginnt. Die letzten Tage, bevor alles vorbei ist: Der Krieg, das Gebrüll und Geschrei, die Befehle und die Angst. Aber vorher müssen Fritz und Schultz noch einen Auftrag erfüllen. Und der führt sie mitten hinein ins Zentrum der Gefahr.

Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Burghart Klaußner erzählt in seinem Romandebüt von zwei Männern, die es geschafft haben, den Krieg zu überleben, indem sie den Kopf unten hielten, die es aber auf den letzten Metern dann doch noch kalt erwischt. Vor dem Anfang ist die Geschichte einer unfreiwilligen Schicksalsgemeinschaft zweier Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und plötzlich aufeinander angewiesen sind – auf Gedeih und Verderb. Eine Geschichte über das Ende einer Welt und die Hoffnung auf einen neuen Anfang.

Burghart Klaußner, geboren in Berlin, absolvierte die Max-Reinhardt-Schauspielschule, hörte an der FU Berlin Germanistik und Theaterwissenschaften und spielte nach Anfängen bei Tabori, an der Schaubühne und dem Schillertheater an nahezu allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen. Für seine Darstellung des Pfarrers in Michael Hanekes Das weiße Band und eines entführten Managers in Weingartners Die fetten Jahre sind vorbei wurde er jeweils mit dem Deutschen Filmpreis sowie dem Preis der deutschen Filmkritik als bester Darsteller ausgezeichnet. Burghart Klaußner ist Mitglied der freien Akademie der Künste in Hamburg und der deutschen Filmakademie. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Vor dem Anfang von Burghart Klaußner ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.
(JK 09/18)

Arno Strobel beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Mittwoch, 19. September

10. Harbour Front Literaturfestival
St. Katharinen Kirche
Mittwoch, 19.09.2018  20.00 Uhr
Katharinenkirchhof 1, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Arno Strobel  stellt seinen Thriller Kalte Angst vor, der bei Fischer Taschenbuch erschienen ist.

Im Kopf des Mörder – Kalte Angst ist der 2. Fall des jungen Düsseldorfer Oberkommissars Max Bischoff aus der Trilogie Im Kopf des Mörders. Scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“ Der Fall gibt viele Rätsel auf und wird nicht einfacher, als ein Patient der Langenfelder Psychiatrie names Fissmann, selbst verurteilter Mörder, die Morde genau voraussagt. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät…

Arno Strobel gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller.

Im Kopf des Mörders ist ein Pageturner verleitet zum Nachtdurchmachen und hat wirklich Suchtpotential“ (Ulli Wagner, SR 3)

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Kalte Angst von Arno Strobel ist bei Fischer Taschenbuch erschienen.
(JK 09/18)

Buchpremiere bei Harbour Front! Jörg Schröder und Barbara Kalender beim 10. Harbour Front Literaturfestival am Mittwoch, 19. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Lesesaal Buchhandlung
Mittwoch, 19.09.2018  20.00 Uhr
Stadthausbrücke 6, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Die Buchpremiere bei Harbour Front! Jörg Sundermeier, der Verleger des Verbrecher Verlages, befragt Jörg Schröder und Barbara Kalender zum Buch Siegfried, das bei Schöffling erschienen ist.

Es ist 1972, Jörg Schröder liegt mit einer Knochenhautentzündung im Bett und diktiert dem Schriftsteller Ernst Herhaus. Der schreibt Schröders Geschichte auf und gemeinsam veröffentlichen sie das Skandalbuch über den deutschen Literaturbetrieb: Siegfried. Der Rest ist Geschichte. Der SPIEGEL schrieb: „Ein Selbstbekenntnis, ein Stück Entblößungsliteratur, wie man es so rücksichtslos von deutschen Literaten bislang nicht gewohnt war.“ In der FAZ urteilte man: „Ein Buch, das zum Erschütterndsten gehört, das in deutscher Sprache zu lesen ist.“

Zum 80. Geburtstag von Jörg Schröder erscheint die finale Ausgabe des Buches, von Barbara Kalender mit einem umfassenden bebilderten Anhang ausgestattet, der Leben und Werk des „Enfant terrible der deutschen Verlagsszene“ bis in die heutigen Tage erzählt.

„Ein Buch wie ein Verkehrsunfall, mit vollem Tempo gegen die Wand, trunken und klarsichtig und mit offenem Hosenschlitz“ (FAZ)

Jörg Schröder, 1938 in Berlin geboren, gilt als ein enfant terrible der deutschen Verlagsszene der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gleichzeitig als großer Entdecker von Literatur. Er kam 1965 zum Melzer Verlag, den er mit der Geschichte der O rettete. 1969 verließ Schröder den Verlag im Streit, alle Mitarbeiter sowie die meisten Autoren folgten ihm in seinen neu gegründeten März Verlag. Nachdem Schröder 1987 den Verlag gesundheitsbedingt aufgeben musste, entwickelte er 1990 zusammen mit seiner Frau Barbara Kalender die Desktop-Reihe Schröder erzählt. Seit Juni 2006 bloggen Schröder und Kalender in der taz

Siegfried von Jörg Schröder ist bei Schöffling erschienen.
(JK 09/18)

Emelie Schepp beim 10. Harbour Front Literaturfestival in der St. Pauli Kirche am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
St. Pauli Kirche
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Pinnasberg  80, Hamburg
Eintritt: 16 Euro

Schwedens erfolgreichste Thriler-Autorin: Emelie Schepp stellt ihren Thriller Im Namen des Sohnes vor, der bei Blanvalet erschienen ist. Moderatorin und Autorin Birgit Hasselbusch führt das Gespräch mit Schwedens Ausnahme-Thriller-Frau Emelie Schepp. Julia Nachtmann liest die deutschen Texte.

Emelie Schepps erster Thriller Nebelkind erschien im Selbstverlag und avancierte in Schweden zum Bestsellerphänomen. Mittlerweile werden ihre Bücher in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 und 2017 wurde sie mit dem CrimeTime Specsaver‘s Reader‘s Choice Award ausgezeichnet und somit zur besten Spannungsautorin Schwedens gekürt.

Ihr aktueller Thriller Im Namen des Sohnes beginnt mit dem Anruf eines sechsjährigen Jungen bei seinem Vater. Zutiefst verängstigt berichtet er ihm, dass ein Mann ins Haus eingedrungen sei und die Mutter niedergeschlagen habe. Diese Worte sind die letzten, die Sam seinen Jungen sagen hört, bevor der Kleine spurlos verschwindet. Und damit beginnt für die leitende Staatsanwältin Jana Berzelius ein Kampf gegen die Zeit.

Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman. Die Jana-Berzelius-Serie hat sich weltweit über eine Million Mal verkauft. 2016, 2017 und 2018 wurde Schepp mit dem renommierten CrimeTime Specsaver’s Reader’s Choice Award ausgezeichnet und damit bereits dreimal zur besten Spannungsautorin Schwedens gekürt. Im Namen des Sohnes ist der vierte Fall für Jana Berzelius.

Im Namen des Sohnes von Emelie Schepp ist bei Blanvalet erschienen.
(JK 09/18)

Ulla Lachauer beim 10. Harbour Front Literaturfestival in der St. Katharinen Kirche am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
St. Katharinen Kirche
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Katharinenkirchhof 1, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Ulla Lachauer stellt ihr Buch Von Bienen und Menschen vor, das bei Rowohlt erschienen ist. Uwe Naumann moderiert.

Nicht erst seit Maja Lundes Geschichte der Bienen sind diese Insekten in aller Munde. Wer aber sind ihre „Hirten“, die Imker? Ulla Lachauer vermutet hinter ihnen besondere Menschen. Und macht sich auf die Reise durch Europa: von der Ostseeinsel Gotland in den Schwarzwald, von den französischen Cevennen bis Ljubljana, vom böhmischen Isergebirge bis in die russische Exklave Kaliningrad. Ihre Fragen sind: Was bewegt einen Manager aus Stockholm, auf der Insel Gotland als Imker neu anzufangen? Oder einen jungen Polen, die Tradition der Zeidler wieder aufzunehmen? Wie überlebten die Bienen den Zweiten Weltkrieg? Wie gehen die „Bienenmenschen“ heute mit den Herausforderungen der Globalisierung und der Bedrohung durch die moderne Agrarindustrie um? Und wie greifen Politik und Krieg in den Mikrokosmos Bienenhaltung ein?

Im Gespräch mit ihrem Lektor Uwe Naumann berichtet Ulla Lachauer, für ihre Reportagen vielgerühmt und preisgekrönt, Von Bienen und Menschen.

Ulla Lachauer, geboren 1951 in Ahlen/Westfalen, lebt in Lüneburg. Sie arbeitet als freie Journalistin und Dokumentarfilmerin. Von ihr sind erschienen: Die Brücke von Tilsit (1994), Paradiesstraße (1996), Ostpreußische Lebensläufe (1998), Ritas Leute (2002), Der Akazienkavalier (2008) und Die blinde Gärtnerin (2011).

Von Bienen und Menschen von Ulla Lachauer ist bei Rowohlt erschienen.
(JK 09/18)

Oskar Holzberg beim 10. Harbour Front Literaturfestival in der Kühne Logistics University – KLU am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Kühne Logistics University – KLU
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Großer Grasbrook 17, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Die Liebe – das seltsame Ding? Oskar Holzberg stellt sein Buch Neue Schlüsselsätze der Liebe vor, das bei DuMont erschienen ist. Petra Bamberger moderiert.

Einfach ist sie nicht, die Liebe. Und unzählige Fragen stellt sich der, der liebt: Reden oder Schweigen, Warten oder Handeln, Bleiben oder Gehen? Oskar Holzberg – Psychologe, Paartherapeut, Brigitte-Kolumnist, Ehemann und Bestseller-Autor – kennt die Antworten auf Liebesfragen.

„Du kannst entweder recht haben oder verheiratet sein.“ „Wer den Partner angreift, wünscht sich Nähe.“ Dies sind nur zwei seiner Schlüsselsätze der Liebe. Seit zwanzig Jahren berät Oskar Holzberg Paare und erlebt in der Praxis, was Beziehungen scheitern und was sie gelingen lässt. „Wer Liebe will, muss Verletzlichkeit wagen!“ Über diesen besonderen Schlüsselsatz, über die Liebe im Allgemeinen und im Speziellen spricht Oskar Holzberg mit Petra Bamberger. Wer selbst eine Frage hat, schickt sie bis zum 10. September an festival@harbourfront-hamburg.com. Mit etwas Glück beantwortet sie Oskar Holzberg an diesem Abend.

„Das Leben ist eine Baustelle – wir spüren das nirgendwo mehr als in der Liebe!“ Oskar Holzberg

„Die Erkenntnisse sind in griffigen, pointierten (Schlüssel-)Sätzen zusammengefasst, in diesem Buch erweitert um längere, fundamentale Texte.“ (ieselotte Banhardt, BUCHPROFILE/MEDIENPROFILE)

Oskar Holzberg, geboren 1953, studierte Psychologie und Germanistik in Hamburg. Er ist niedergelassener Psychotherapeut, Supervisor, Dozent und Autor. Die Paartherapie ist ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Seit 1984 schreibt er zu psychologischen Themen. Durch seine zahlreichen Zeitschriftenbeiträge gehört er zu den meistgelesenen Psychologen Deutschlands. Der Autor ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Hamburg.

Neue Schlüsselsätze der Liebe von Oskar Holzberg ist bei DuMont erschienen.
(JK 09/18)

Andreas Maier beim 10. Harbour Front Literaturfestival in der Freien Akademie der Künste am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Freie Akademie der Künste
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Klosterwall 23, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro

Was wir waren und was wir sind: Andreas Maier stellt sein Buch Was wir waren vor, das bei Suhrkamp erschienen ist.

Du spielst in einem venezianischen Palazzo die Chaconne von Bach und einmal über den Kanal wohnt Donna Leon. Währenddessen denkst du an die schönste Frau der Welt, die aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel kommt. Dann stehst du unter Kühen in Österreich und reflektierst über dein Schriftstellerleben und den finalen Todessprung Rex Gildos. Du stehst vor deinem toten Onkel J. und reist nach Dänemark, um endlich zu erkennen, woher du kommst und was wir waren. Am Ende bekommt Thilo Sarrazin wenigstens in deiner Stammkneipe Hausverbot. Andreas Maiers Kolumnen gehen immer vom Kleinen, vom Unspektakulären, vom bislang Unbeobachteten aus, setzen unsere vergangenen Lebensjahrzehnte wie ein Puzzle zusammen. Immer wieder die eigene Kindheit, Jugend, das Erwachsenwerden, schließlich das Altwerden einholend, sind sie zugleich Panorama unserer Sozialgeschichte. Das große kollektive „Wir“, das heute wieder von allen politischen Seiten beschworen wird: Andreas Maier ist es mulmig dabei. Was wir waren und was aus uns geworden ist, zeigen seine aus den Jahren seit 2010 versammelten Texte.

Andreas Maier wurde 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren. Er studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und ist Doktor der Philosophie im Bereich Germanistik. Er lebte wechselweise in der Wetterau und in Südtirol. Andreas Maier lebt in Hamburg.

Was wir waren  von Andreas Maier ist bei Suhrkamp erschienen.
(JK 09/18)

Georgischer Abend beim 10. Harbour Front Literaturfestival in der Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), Hamburg
Eintritt: 15 Euro

Die beiden georgischen Autorinnen Nestan Nene Kwinikadse und Tamta Melaschwili im Gespräch mit Dr. Zaal Andronikashvili, Fatma Aydemir und Lucy Fricke zum Buch Georgien. Eine literarische Reise, das bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen ist.

Fatma Aydemir und Lucy Fricke brachen 2017 auf Einladung des Goethe-Instituts und von Nino Haratischwili sowie dem Georgian National Book Center zu einer Reise in ein unbekanntes Land auf: Georgien, Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018. Dort trafen sie, zusammen mit vier deutschen Kollegen, auf sechs georgische Vertreter ihrer Zunft. Sie erkundeten ein Land mit einer schnörkeligen Schrift und einer 15 Jahrhunderte währenden literarischen Tradition. Was sieht der fremde, was der eigene Blick bei der gemeinsamen Erkundung? Antworten versammeln die Autoren beider Länder in dem Band Georgien. Eine literarische Reise. Nun kommen Fatma Aydemir und Lucy Fricke wieder zusammen – diesmal sind sie die Gastgeberinnen von zwei georgischen Autorinnen: Nestan Nene Kwinikadse und Tamta Melaschwili. Im Gespräch mit Dr. Zaal Andronikashvili erzählen die Autorinnen von Gemeinsamkeiten und Besonderheiten und warum man niemals auf Pferden rauchen sollte.

Georgien. Eine literarische Reise ist bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen.
(JK 09/18)

Helene Hegemann beim 10. Harbour Front Literaturfestival im Imperial Theater am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Imperial Theater
Dienstag, 18.09.2018  20.00 Uhr
Reeperbahn 5, Hamburg
Eintritt: 14 Euro

Von Axolotl Roadkill zur Liebe im Bungalow: Helene Hegemann stellt ihren Roman Bungalow vor, der bei Hanser Berlin erschienen ist. Florian Werner moderiert.

Während ihre Mutter das letzte Einkaufsgeld versäuft, beobachtet Charlie vom Balkon ihrer Betonmietskaserne die benachbarten Bungalows und deren Bewohner: Sie lernt, dass es mehrere soziale Klassen gibt und sie selbst zur untersten gehört. Dann, kurz nach ihrem zwölften Geburtstag, zieht ein neues Ehepaar ins Viertel. Die beiden sind Schauspieler, unberechenbar, chaotisch, luxuriös, schlauer als alle anderen. Für Charlie sind sie das, was der Rest der Welt als „erste große Liebe“ bezeichnen würde: Spielkameraden und Lover, größter Einfluss und größte Gefährdung.

Bungalow ist Hegemanns dritter Roman. Über diesen spricht sie mit dem Schriftsteller Florian Werner. Sie liest – und das ist neu – selbst!

Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman Axolotl Roadkill, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet.

Bungalow  von Helene Hegemann ist bei Hanser Berlin erschienen.
(JK 09/18)

4. Debütantensalon mit Claudia Tieschky und Thorsten Palzhoff beim Harbour Front Literaturfestival am Dienstag, 18. September

10. Harbour Front Literaturfestival
Nochtspeicher
Dienstag, 18.09.2018  19.00 Uhr
Bernhard-Nocht-Str. 69, Hamburg
Eintritt: 10 Euro

In den insgesamt vier Debütantensalons bewerben sich jeweils zwei Autorinnen und Autoren um den mit 10.000 Euro dotierten Klaus-Michael Kühne-Preis, der am 21.September im Rahmen einer Lesung mit Inger-Maria Mahlke vergeben wird. . Am 4. Abend stellen Anja Kampmann und Christian Torkler ihre Debütromane vor. Stephanie Krawehl moderiert.

In Wie hoch die Wasser steigen, erschienen bei Hanser, verliert der Bohrarbeiter Wenzel Groszak auf einer Ölplattform mitten im Meer in einer stürmischen Nacht seinen einzigen Freund und seinen letzten Halt. Nach dessen Tod reist Wenzel nach Ungarn, bringt dessen Sachen zur Familie. Und jetzt? Soll er zurück auf eine Plattform? Vor der westafrikanischen Küste wird er seine Arbeitskleider wegwerfen, wird über Malta und Italien aufbrechen nach Norden, in ein erloschenes Ruhrgebiet, seine frühere Heimat. Und je näher er seiner großen Liebe Milena kommt, desto offener scheint ihm, ob er noch zurückfinden kann.

Anja Kampmann erzählt in dichter, poetischer Sprache von der Rückkehr aus der Fremde, vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie veröffentlichte in Zeitschriften, u.a. in Akzente, Neue Rundschau, Wespennest, und im Jahrbuch der Lyrik. 2013 wurde sie mit dem MDR Literaturpreis und 2015 mit dem Wolfgang Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März in Darmstadt ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig.

Wie hoch die Wasser steigen von Anja Kampmann ist bei Hanser erschienen.

Christian Torkler dreht in Der Platz an der Sonne, erschienen bei Klett-Cotta, die Flüchtlingsroute geografisch und thematisch um: Berlin, 1978, die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner – ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird für Josua Brenner der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.

Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt.

Wunderbar leichtfüßig erzählt Christian Torkler von einem modernen Helden, der sein Schicksal herausfordert und sich niemals geschlagen gibt.

Christian Torkler, geboren 1971 in Greifswald, wuchs im Pfarrhaus auf. Das und die unerschöpflichen Erzählungen der ostpreußischen Verwandten haben ihn früh geprägt. Er hat in Berlin Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Von 2002 bis 2009 hat er in Dar es Salaam, Tansania, gelebt und von dort aus den Kontinent bereist. Seit einigen Jahren lebt und schreibt er in Berlin und Phnom Penh, Kambodscha.

Der Platz an der Sonne  von Christian Torkler ist bei Klett-Cotta erschienen.
(JK 09/18)