Dienstag

Krimilesung mit Eva Almstädt und Angelika Svensson im Speicherstadtmuseum am Freitag, 29. Juni

Speicherstadtmuseum
Freitag, 29.06.2018  19.30 Uhr
Am Sandtorkai 36, Hamburg
Eintritt: 9 / 11 Euro. Reservierung: Tel. 040-321191 oder info@speicherstadtmuseum.de

Krimilesung mit Eva Almstädt und Angelika Svensson: Eva Almstädt liest aus ihrem Krimi Ostseerache, der bei Bastei Lübbe erschienen ist. Angelika Svensson liest aus ihrem Krimi Küstentod, der bei Knaur erschienen ist.  

In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird...

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Eva Almstädt lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein.

Ostseerache von Eva Almstädt ist bei Bastei Lübbe erschienen.

Ein Ostseeküsten-Krimi mit dem beliebten Kieler Ermittlerteam. Lisa Sanders von der Kieler Mordkommission und ihre Kollegen ermitteln in einem Fall von besonderer Brisanz, bei dem drei Richter einem Tötungsdelikt zum Opfer fielen. Zunächst sieht alles danach aus, als stamme der Täter aus dem beruflichen Umfeld der Toten, da alle drei häufig wegen ihrer milden Urteile in der Kritik standen. Doch als Lisa im Privatleben der drei Richter eine weitere verstörende Gemeinsamkeit entdeckt, gerät plötzlich eine Person ins Visier, die einer an den Ermittlungen beteiligten Polizeibeamtin viel zu nahe steht... Von Seiten der Staatsanwaltschaft hat Thomas von Fehrbach den Fall übernommen. Er ahnt nicht, dass er unter Beobachtung von Jegor Stepanow steht, dem Mann, dessen Bruder Lew er während seiner Dienstzeit in Frankfurt hinter Gitter gebracht und der ihm bei seiner Verurteilung Rache geschworen hat.

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig-Holstein. Nach der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin begann sie 1972 ihre berufliche Tätigkeit beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Ihre Stationen innerhalb des NDR führten sie in unterschiedliche Bereiche, so auch in die Abteilung Unterhaltung/Fernsehspiel, wo sie auf Produktionsseite an der Entstehung vieler Shows und Krimis mitgewirkt hat. Mittlerweile ist die Autorin freiberuflich tätig. Angelika Svensson ist Mitglied im „Syndikat“ und bei den „Mörderischen Schwestern“.

Küstentod von Angelika Svensson ist bei Knaur erschienen.
(JK 06/18)

Montag

Sylvie Germain liest anlässlich der 60jährigen Städtepartnerschaft zwischen Marseille und Hamburg am Donnerstag, 28. Juni

Institut français de Hambourg
Donnerstag, 28.06.2018  19.00 Uhr
Heimhuder Straße 55, Hamburg
Eintritt: frei. Um Anmeldung per E-Mail an Brigitte Zinke wird gebeten.

60jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Marseille: Begegnung mit der französischen Schriftstellerin Sylvie Germain. Sébastien Rival wird mit Sylvie Germain über ihre Romane Magnus und A la table des hommes sprechen. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt.

Seine dunkle Geburt inmitten eines Waldes mitten in einem Bürgerkrieg hat ihn zu einem wilden Kind gemacht, das nichts von menschlichem Verhalten weiß. Wenn er nach und nach seine Komplexität entdeckt, angefangen mit der Sprache, hält er immer eine intime und eindringliche Verbindung mit der Natur und den Tierarten, einschließlich einer Krähe, die ihn von Anfang an begleitet. A la table des hommes ist ebenso Fabel wie aktueller Realismus. Wie der Roman Magnus so ist auch A la table des hommes ein Roman, der von der räuberischen Gewalt der Menschen geprägt wird und von der wohlwollenden Gegenwart eines Wesens erhellt wird, das allen Zwängen und damit jeglicher Unterwerfung entkommt.

Seit beinahe 30 Jahren schafft Sylvie Germain ein beeindruckendes Werk und ist vielfach preisgekrönt: Prix Femina im Jahr 1989 für Jours de colère, Grand Prix Jean Giono im Jahr 1998 für Tobie des Marais, Prix Goncourt des lycéens im Jahr 2005 für Magnus, Prix Jean Monnet de littérature européenne im Jahr 2012 und  Grand Prix SGDL de littérature 2012 für ihr Gesamtwerk. Im Jahr 2013 wurde sie in die Académie royale de langue et de littérature françaises de Belgique gewählt, auf dem Sitz von Dominique Rolin. Sylvie Germain wurde mit A la table des hommes für den  Prix Cazes Brasserie Lipp 2016 und den  Prix Cabourg du Roman nominiert. Sylvie Germain lebt und arbeitet in Angoulême.

Magnus und A la table des hommes von Sylvie Germain sind bei Albin Michel erschienen.
(JK 06/18)

Andreas Reckwitz zu Gast im Philosophischen Café im Literaturhaus am Mittwoch, 27. Juni

Literaturhaus
Mittwoch, 27.06.2018  19.00 Uhr
Schwanenwik 38, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro

Philosophisches Café. Thema: The Winner Takes It All. Zu Gast ist Andreas Reckwitz, Gastgeber ist Reinhard Kahl.

Soziologen bringen die Gesellschaft auf einen Nenner. Industriegesellschaft, Leistungsgesellschaft, Risikogesellschaft. Bisher. Nun beobachtet ein Soziologe die Erosion des Allgemeinen und konstatiert „die Explosion des Besonderen“. Andreas Reckwitz ist Professor für Kultursoziologie in Frankfurt/Oder. Mit seinem Buch Die Gesellschaft der Singularitäten ist er einer sich verändernden Grammatik des Sozialen auf der Spur.

Die klassische Industriegesellschaft war eine „Generalisierungsmaschine“. Sie standardisierte. Lebensstile unterschieden sich nur graduell. Auch der Wunsch nach Aufstieg war kollektiv. Nun betreten Individuen die Bühne, die für sich ein gutes Leben suchen, sich aber ihrer Einmaligkeit gar nicht sicher sind. Sie leben nicht einfach ihr Leben, sie führen es auf. Inszenierungen der materiell Gesättigten, getrieben von einem Hunger auf Anerkennung und Beachtung? Geht der Halt durch etwas Allgemeines und Verbindendes verloren? Unterscheidungsgewinne werden so wichtig wie materielle und finanzielle oder sogar wichtiger.

„Singularitäten“ sind für Reckwitz auch „Winner-take-all-Märkte“, eine „Superstar-Ökonomie“, polarisierte Überzeugungen und fragmentierte Räume. Wo deutet sich eine neue Arbeit am Allgemeinen und Verbindenden an? Oder füllen alte Versprechen von Zugehörigkeit und Identität die Lücken zwischen den Singularitäten?

Die Gesellschaft der Singularitäten von Andreas Reckwitz ist bei Suhrkamp erschienen.
(JK 06/18)

Hans Pleschinski liest in der Buchhandlung Boysen + Mauke im JohannisContor am Dienstag, 26. Juni

Buchhandlung Boysen + Mauke im JohannisContor
Dienstag, 26.06.2018  19.30 Uhr
Große Johannisstraße 19, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro. Anmeldungen per E-Mail an Anja Wenzel: a.wenzel@schweitzer-online.de

Hans Pleschinski liest aus seinem neuen Roman Wiesenstein, der bei C.H. Beck erschienen ist.

Inmitten der Barbarei des endenden Krieges brechen Gerhart und Margarete Hauptmann unter Begleitschutz aus dem zerstörten Dresden auf. Das Ziel ist das Anwesen des alternden Schriftstellers im schlesischen Riesengebirge, die Villa Wiesenstein. Mit einer imposanten Dienstbotenschaft steht ihr luxuriöses Leben dort für eine Unbeschwertheit, die durch den verlorenen Krieg und fremde Truppen zu zerfallen droht.

Der Roman Wiesenstein erzählt auf eindrucksvolle Weise von einer Zeit der äußeren und inneren Zerbrochenheit, von Verzweiflung und Hoffnung. Bisher unveröffentlichte Tagebucheinträge der Hauptmanns erlauben einen intimen Blick in das letzte Lebensjahr des Literaturnobelpreisträgers.

Hans Pleschinski, geboren 1956, lebt als freier Autor in München. Seine Romane verweben reale Ereignisse und private Dokumente zu einfühlsamen Zeitzeugnissen. So auch der 2013 erschienene Roman Königsallee, der Thomas Mann und seiner großen Liebe Klaus Heuser in den vornehmen Breidenbacher Hof folgte. Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste. Zu ¬seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören neben dem Hannelore-Greve-Literaturpreis der Literaturpreis der Stadt München sowie die Ernennung zum Chevalier des Arts et des Lettres der Republik Frankreich.

Wiesenstein von Hans Pleschinski ist bei C.H. Beck erschienen.
(JK 06/18)

Simon Strauß liest im Ballinhaus der Hapag-Lloyd AG am Montag, 25. Juni

Ballinhaus der Hapag-Lloyd AG
Montag, 25.06.2018  19.30 Uhr
Ballindamm 25, Hamburg
Eintritt: frei. Um Anmeldung bis um 22. Juni per E-Mail an events(at)hlag.com wird gebeten.

Simon Strauß liest aus seinem Roman Sieben Nächte, der bei Blumenbar erschienen ist. Jens Büchsenmann von der NDR-Kulturedaktion moderiert.

Es ist Nacht, ein junger Mann sitzt am Tisch und schreibt. Er hat Angst. Davor, sich entscheiden zu müssen. Für eine Frau, einen Freundeskreis, einen Urlaubsort im Jahr. Er hat Angst, dass ihm das Gefühl abhandenkommt. Dass er erwachsen wird. Das ist die Ausgangsituation in dem Roman Sieben Nächte von Simon Strauß.

Simon Strauß erzählt von einem jungen Mann an der Schwelle, der schließlich alles aufbringt, um dem üblichen Lebentrott zu entgehen: Sieben Mal um sieben Uhr begegnet er einer der sieben Todsünden. Er muss gierig, hochmütig und wollüstig sein, sich von einem Hochhaus stürzen, den Glauben und jedes Maß verlieren. Sieben Nächte ist ein Streifzug durch die Stadt, eine Reifeprüfung, die vor zu viel Reife schützen soll, ein letztes Aufbäumen im Windschatten der Jugend.

In der Literaturkritik wurde Sieben Nächte als „Zukunftsgieriges Kampfbuch gegen die Abgeklärtheit“ (Volker Weidermann) und „grandioses Debüt“ („Der Freitag“) gefeiert.

Simon Strauß, geboren 1988 in Berlin, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er hattew Hospitanzen und eine Gastdramaturgie am Theater und ist Mitorganisator des Jungen Salons in Berlin. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer althistorischen Arbeit über Konzeptionen römischer Gesellschaft bei Theodor Mommsen und Matthias Gelzer. Er lebt in Frankfurt, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Sieben Nächte von Simon Strauß ist bei Blumenbar erschienen.
(JK 06/18)

Jens Eisel liest bei der Harburger AusLese in der KulturWerkstatt Harburg am Montag, 25. Juni

KulturWerkstatt Harburg
Montag, 25.06.2018  19.30 Uhr
Kanalplatz 6, Hamburg
Eintritt: 3 / 5 Euro

Harburger AusLese: Jens Eisel liest aus seinem Roman Bevor es hell wird, der bei Piper erschienen ist, in dem er von zwei Brüdern erzählt und einer Verbundenheit, die keine Grenzen kennt.

Als Alex aus dem Knast kommt, ist alles anders. Er erinnert sich gut an die schönen Tage in seiner Kindheit, in denen er mit seinem Bruder Dennis um die Backsteinhäuser im Viertel gezogen ist. Daran, wie er den Schiffen auf der Elbe nachgesehen hat, wenn ihre Mutter auf der Arbeit war. Es war keine sorgenfreie, aber eine glückliche Zeit. Bis die Mutter starb. Die alten Häuser gibt es noch. Aber Dennis gibt es nicht mehr. Der ist nach dem Tod der Mutter mit der Bundeswehr nach Afghanistan gegangen. Und als er wieder zurückkam, war nichts wie zuvor.

Wie kein anderer macht Jens Eisel einfache Menschen zu den Helden seiner Geschichten. In seinem ersten Roman erzählt er mit großer emotionaler Kraft von Kiez, zwei Brüdern und einer Verbundenheit, die keine Grenzen kennt.

Jens Eisel, geboren 1980 in Neunkirchen/Saar, lebt in Hamburg. Nach einer Schlosserausbildung arbeitete er unter anderem als Lagerarbeiter, Hausmeister und Pfleger. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und war 2013 Finalist beim Literaturpreis Prenzlauer Berg. Mit seiner Story Glück gewann er im selben Jahr den Open Mike.

Bevor es hell wird von Jens Eisel ist bei Piper erschienen.
(JK 06/18)

Sonntag

Literaten im Hotel mit Dana Grigorcea am Sontag, 24. Juni

Hotel Wedina
Sonntag, 24.06.2018  12.00 Uhr, Einlass: 17.00 Uhr
Gurlittstraße 23, Hamburg
Eintritt: 6 Euro

Literaten im Hotel: Dana Grigorcea liest aus ihrem neuen Buch Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen, das bei Dörlemann erschienen ist. Vera Kaiser moderiert.

Anna ist Primaballerina, glücklich mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet, kontrolliert, äußerst elegant und eine begehrte Liebhaberin. Mit ihrem Körper, ihrer Haltung und nicht zuletzt ihrem Taktgefühl betört sie, bevor sie ihre Kavaliere mit dem nötigen Fingerspitzengefühl wieder entlässt. So auch Gürkan, ein kurdischer Gärtner, der ebenfalls verheiratet ist. An einem Frühlingstag, durch ihr Hündchen auf sie aufmerksam geworden, spricht er sie auf der Seepromenade an. Eine Liebschaft entsteht, die nicht wie üblich, nach kurzer Zeit zu einer Erinnerung wird. Gürkans und Annas Verhältnis ist anders, bald muss sie sich diese Veränderung eingestehen. Kunstvoll und voller sprachlicher Ästhetik gelingt Dana Grigorcea mit ihrer Novelle Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen, „ein kleines literarisches Virtuosenstück“ (Frankfurter Rundschau) – „ein Pas de deux von Poetik und Poesie, voller Anmut“ (Süddeutsche Zeitung), eine entzückende Hommage an Anton Tschechows Die Dame mit dem Hündchen, mit einem Twist: Diesmal ist Anna die ältere.

Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren und studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich. Für ihren Debütroman Baba Rada – Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare bekam sie die Schweizer Literaturperle.

Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen von Dana Grigorcea ist bei Dörlemann erschienen.
(JK 06/18)

Hamburger Lesefrühstück mit Ilinca Florian im Hotel Wedina am Samstag, 23. Juni

Hotel Wedina
Samstag, 23.06.2018  12.00 Uhr, Einlass: 11.00 Uhr
Gurlittstraße 23, Hamburg
Eintritt: 20 Euro inkl. Buffet und Lesung

Hamburger Lesefrühstück: Die in Berlin lebende Schauspielerin und Autorin Ilinca Florian liest aus ihrem Romandebüt Als wir das Lügen lernten, das bei Karl Rauch erschienen ist. Jana Halamickova moderiert.

Bukarest, Ende der achtziger Jahre. Der unbeschwerte Sommer, den die Familie am Schwarzen Meer verbracht hat, ist vorbei. Mit dem Herbst und der Rückkehr in die Großstadt ziehen auch die Sorgen des sozialistischen Alltags wieder ein. Die junge Erzählerin berichtet von der Welt der Erwachsenen, den feinen Rissen, die sie durchziehen, und der Frage, die über allem schwebt: Gehen oder bleiben? Sollen wir die Heimat verlassen und in eine Fremde reisen, die ein freies und unbeschwertes Leben verspricht? Die Mutter droht am nahenden Exil zu zerbrechen, und keiner ahnt, warum. Allein das Mädchen, die eigene Tochter, sieht mehr, bemerkt die kurzen, aber ungehaltenen Berührungen einerseits und warmen Blicke andererseits, es wird zum stillen Zeugen einer Liebschaft zwischen ihrer Mutter und einem anderen Mann.

In direkter, unmittelbarer Sprache erzählt Ilinca Florian von einer Gesellschaft im Umbruch. Eine Geschichte voller heiterer Momente, dank einer kindlichen Erzählerin, die genau hinschaut, wo erwachsene Augen sich abwenden.

Ilinca Florian, in Bukarest 1983 geboren, in Österreich aufgewachsen, lebt seit 2007 in Berlin. Sie hat am GRIPS Theater gespielt, an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studiert und arbeitet als Werbetexterin und Drehbuchautorin. Für Wolken Wollen erhielt sie den Drehbuchpreis des Internationalen Studentenfilmfestivals „sehsüchte“, für die mit dem Regisseur Tom Lass entwickelte Tragikomödie Blind und Hässlich auf dem Filmfest München 2017 den Preis des Internationalen Kritikerverbandes.

Als wir das Lügen lernten von Ilinca Florian ist bei Karl Rauch erschienen.

Eine Veranstaltung des Literaturzentrum e.V.
(JK 06/18)

Josef Winkler liest in der Freien Akademie der Künste am Donnerstag, 21. Juni

Freie Akademie der Künste
Donnerstag, 21.06.2018  19.00 Uhr
Klosterwall 23, Hamburg
Eintritt: 7 / 10 Euro

Josef Winkler liest aus seinem neuen Roman Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe, der bei Suhrkamp erschienen ist. Durch den Abend führt der Literaturkritiker und diesjährige Alfred-Kerr-Preisträger Michael Braun.

Erst vor wenigen Jahren hat der Büchner-Preisträger Josef Winkler erfahren, dass sein Kärntner Landsmann Odilo Globocnik, der sich als Leiter der „Aktion Reinhardt“ mit den Worten „Zwei Millionen ham’ma erledigt!“ des Massenmordes an den Juden gerühmt hatte, nach seinem Zyankali-Selbstmord im Mai 1945 auf einem Gemeinschaftsfeld von Winklers Heimatdorf Kamering verscharrt wurde, in den „Sautratten“ – dort, wo Winklers Vater und Großvater ihr Getreide anbauten und ernteten.

In einem brillanten, bösen Wortmarathon exhumiert der Autor gleichsam das Skelett des SS-Massenmörders – und zusammen mit dem Skelett die Geschichte Kamerings nach dem Zweiten Weltkrieg. Er beendet damit ein Jahrzehnte währendes kollektives Verschweigen.
Mit seinem neuen Roman hat Josef Winkler der Chronik seines Heimatdorfes ein weiteres Kapitel hinzugefügt, in dem er aufs Eindringlichste das faulknersche Diktum bestätigt: „Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen“.

Josef Winkler wurde am 3. März 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten geboren. Nach der Volksschule besuchte er drei Jahre die Handelsschule in Villach. Nachdem er zunächst im Büro einer Oberkärntner Molkerei beschäftigt war, besuchte er die Abendhandelsakademie in Klagenfurt und arbeitete tagsüber im Betrieb eines Verlags, der Karl-May-Bücher produzierte. Seit 1971 war er in der Verwaltung der neuen Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt tätig. In seiner Freizeit besuchte er germanistische und philosophische Vorlesungen. Seit 1982 ist Josef Winkler freier Schriftsteller. Er lebt derzeit in Klagenfurt.

Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe von Josef Winkler ist bei Suhrkamp erschienen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg
(JK 06/18)

Hamburger Autorengespräche mit Michaela Wiegel in der Buchhandlung boysen + mauke am Dienstag, 19. Juni


Buchhandlung boysen + mauke
Dienstag, 19.06.2018  19.00 Uhr
JohannisContor, Große Johannisstr. 19, Hamburg
Eintritt: frei. Um Anmeldung unter anmeldung@europa-union-hamburg.de wird gebeten.

Hamburger Autorengespräche: Im Rahmen der Reihe präsentiert Michaela Wiegel, die langjährige Frankreich-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ihr Buch Emmanuel Macron. Ein Visionär für Europa – eine Herausforderung für Deutschland, das im Europa Verlag erschienen ist. Moderation: Isabelle Maras moderiert.

Wer ist er nun, Sonnenkönig, Napoleon oder gleich Jeanne d’Arc? Kaum im Élysée-Palast, wird Emmanuel Macron, Frankreichs jüngster Staatschef, bereits mit den Geschichtsgrößen der Nation verglichen. Doch die französischen Grenzen sind dem Überflieger aus der Provinz seit Langem zu eng. Macron, Jahrgang 1977, ist nicht nur ein Kind des Euro, er träumt von den „Vereinigten Staaten Europas“. Für die EU kennt er „nur Horizonte, keine roten Linien“, wie Macron in seiner flammenden Grundsatzrede an der Sorbonne betonte. In Emmanuel Macron blickt Michaela Wiegel, FAZ-Korrespondentin in Paris, auf die europäische Vision des jungen Präsidenten und erklärt, warum diese gerade für Deutschland zur Herausforderung werden könnte.

Kritisch nimmt Michaela Wiegel Macrons wichtigste Vorstöße unter die Lupe, der trotz Brexit und Separationstendenzen für eine Vertiefung der europäischen Beziehungen eintritt. Dabei macht sie deutlich, warum er vor allem seinen deutschen Nachbarn einiges zumutet: Denn mit Vorschlägen wie der Schaffung einer europäischen Einsatztruppe oder dem Aufbau einer funktionierenden Wirtschaftsunion hinterfragt Macron nicht nur deutsche Gewissheiten, sondern fordert zugleich mehr Solidarität von Europas führendem Mitglied jenseits nationaler wirtschaftspolitischer Interessen. Für ihr Buch über Europas derzeit mutigsten Visionär hat Michaela Wiegel mit zahlreichen Vertrauten, Mentoren und Familienangehörigen des jungen Präsidenten gesprochen – einschließlich großem Exklusivinterview mit Emmanuel Macron.

Michaela Wiegel, geboren 1968, berichtet seit zwanzig Jahren für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über das politische Geschehen in Frankreich. Während ihres Studiums am Institut d’Etudes Politiques („Sciences Po“) von 1990 bis 1993 in Paris hat sie erlebt, wie das frisch wiedervereinte Deutschland französische Gewissheiten herausforderte. Ihr Studium rundete sie an der Harvard University von 1993 bis 1995 mit einem Master in Public Administration (MPA) ab. Emmanuel Macrons Aufstieg hat sie von Anfang an verfolgt und ihn bei seinen ersten Schritten im Élysée-Palast begleitet. Als Mutter von vier Kindern hofft sie auf einen Aufbruch zugunsten Europas.

Emmanuel Macron. Ein Visionär für Europa – eine Herausforderung für Deutschland von Michaela Wiegel ist im Europa Verlag erschienen.

Eine Veranstaltung der Europa-Union Hamburg
(JK 06/18)

TeaTime im Literaturhaus mit Syliva Geist am Sonntag, 17. Juni

Literaturhaus Hamburg
Sonntag, 17.06.2018  17.00 Uhr
Schwanenwik 38, Hamburg
Eintritt: 5 / 7 Euro

Syliva Geist stellt ihre Gedichte zur TeaTime im Literaturhaus vor.

Es ist einer der Bände unter den zehn „Lyrik-Empfehlungen 2018“: Stark gemacht hat sich der Lyriker Nico Bleutge für Fremde Felle, erschienen bei Hanser Berlin, und er feiert die „wundersame Poetik der Abschweifung“, die „versteckten Reime, Anklänge und das große Gespür für rhythmische Verschiebungen“ in den Gedichten von Sylvia Geist.

Die 1963 in Berlin geborene Schriftstellerin Sylvia Geist, die u.a. mit dem Ver.di-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, findet ihre Motive oft in der Natur, eine Kleine Komparation für Gras wird da so nuancenreich für das Liebesleben gesteigert wie die kaum fassbare Zwiebel, deren Stoff sich als nackter Kaiser vorstellt. Kaum weniger komplex ist ein Kleines Glossar mildernder Umstände, das sich dem Salme sammeln anschließt, während es bei den Handreichungen zur Rettung eines Abends sehr konkret auf die Zutaten ankommt. Und auf die „Einzelheiten, die sehr hoch hängen, hart und klein, aus der Zeit, / als man sang.“

Fremde Felle von Sylvia Geist ist bei Hanser Berlin erschienen.

Eine Veranstaltung des Literaturzentrum e.V.
(JK 06/18)

Wlada Kolosowa und Nicol Ljubić lesen bei der literatur altonale am Mittwoch, 13. Juni

Haus 73
Mittwoch, 13.06.2018  20.00 Uhr
Schulterblatt 73, Hamburg
Eintritt: nach Wunsch

literatur altonale und Schwanenwik goes Schulterblatt: Das Literaturhaus und die literatur altonale gastieren im Schanzenviertel: Wlada Kolosowa liest aus ihrem Romandebüt  Fliegende Hunde, das bei Ullstein Fünf erschienen ist. Nicol Ljubić liest aus seinem Roman Ein Mensch brennt, der bei dtv erschienen ist. Beide Romane eint ihr präzises Geschichtsbewusstsein, mit dem sie ausloten, wie der eigene Körper gleichzeitig Macht und Ohnmacht demonstrieren kann. Antje Flemming moderiert den Abend.  

Wlada Kolosowa erzählt von Lena und Oksana, „BFFs“ aus einem Vorort von St. Petersburg. Lena schmeißt die Schule und verdingt sich in Shanghai als Model – weil die Chinesen verrückt auf blasse Fliegende Hunde sind. Oksana bleibt in Krylatowo, vermisst Lena und will dünn werden. Sie versucht es auf leningrad-diet.ru („Gewichtsverlust wie in der Hungersnot!“) und wird zur Expertin der Blockadezeit, als die Menschen Suppe aus Tapetenkleister kochten, Lederhandtaschen und ihre Haustiere aßen.

Wlada Kolosowa, geboren 1987 in St. Petersburg, wuchs in Deutschland auf. Sie studierte Publizistik in Berlin und Creative Writing in New York, u. a. bei J. S. Foer und Zadie Smith. 2012 erschien Russland To Go – Eine ungeübte Russin auf Reisen. Sie lebt als freie Journalistin in Berlin.

Fliegende Hunde von Wlada Kolosowa ist bei Ullstein Fünf erschienen.

Auch Nicol Ljubić verarbeitet in seinem vierten Roman ein reales Ereignis. Hanno Kelsterberg will nach dem Tod seiner Mutter begreifen, warum seine Familie einst auseinanderbrach: Als der Politaktivist und Kernkraftgegner Hartmut Gründler Mitte der siebziger Jahre in die Kellerwohnung der Familie einzog, politisierte sich die Mutter zunehmend, während der Vater mit dem „grünen Spinner“ nichts anfangen konnte. Nach Briefen an Helmut Schmidt, zahllosen Flugblättern und Hungerstreiks sah Gründler nur noch einen Ausweg in der unfassbarsten aller Protestformen.

Nicol Ljubić, 1971 in Zagreb geboren, wuchs in Schweden, Griechenland, Russland und Deutschland auf. Er studierte Politikwissenschaften und arbeitet als freier Journalist und Autor. Für seine Reportagen wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis. Für seinen zweiten Roman Meeresstille erhielt er 2011 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie den Ver.di-Literaturpreis, zudem stand der Roman auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. In den Jahren 2014 und 2016 war er Mitinitiator der Europäischen Schriftstellerkonferenz. Nicol Ljubić lebt in Berlin.

Ein Mensch brennt von Nicol Ljubić ist bei dtv erschienen.
(JK 06/18)

Peter Stamm liest in der Buchhandlung Lüders am Mittwoch, 13. Juni

Buchhandlung Lüders
Mittwoch, 13.06.2018  20.00 Uhr
Heußweg 33, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro

In nächster Nähe so fern: Peter Stamm stellt seinen neuen Roman Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt, der bei S. Fischer erschienen ist.

Peter Stamm gilt als so brillanter Erzähler, weil es ihm gelingt, in nur wenigen Sätzen und mit großer Suggestivkraft eine ganze Welt zu eröffnen, die seine Leser sofort gefangen nimmt – oft für eine Liebesgeschichte, die er auch in seinem neuen Buch erzählt. Doch vor allem geht es in Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt um die Frage, wie wir werden, was wir sind. Und um eine unheimliche Begegnung mit dem eigenen Ich, die dem romantischen Versuch vorausgeht, das Schicksal nachträglich auf eine andere Spur zu locken.

Er begegnet ihm zum ersten Mal bei einer Lesung aus seinem Romandebüt in dem Dorf, in dem er aufgewachsen ist, verliert ihn wieder aus den Augen, dann sieht er ihn bei einer Vorlesung an einer Universität wieder, bei der er als Gastautor eingeladen ist. Er macht seine Adresse ausfindig und folgt ihm bald ständig, seinem jüngeren Ich, das ihm in nächster Nähe so fern ist, wie es nur ein Doppelgänger sein kann.

Erzählt wird uns von diesen Begegnungen bei einer Stadtwanderung in Stockholm, die Christoph mit der sehr viel jüngeren Lena unternimmt, der Wiedergängerin seiner großen Liebe Magdalena. Mit ihr leuchtet er den Möglichkeitsraum seines Lebens aus. Zuerst als sehr alter Mann, dem die junge Geliebte vielleicht auch nur als Traumgespinst erscheint oder als Abschiedsphantasie des Lebens. In Stockholm erzählt er ihr sein Leben, das untrennbar mit ihrem verbunden ist, obwohl er sie vor vielen Jahren verlassen und aus den Augen verloren hat. Chris, sein jüngeres Ich, findet mit Lena dagegen in einer anderen Verkettung von Zufall und Bestimmung sein Glück. Was auch immer das in diesem romantischen Kosmos bedeuten mag, der irgendwo zwischen der Wirklichkeit schwebt und diesem Tisch der Sehnsucht, der nie leer wird.

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt Agnes 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken.

Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt von Peter Stamm ist bei S. Fischer erschienen.
(JK 06/18)

Milena Michiko Flašar liest im Literaturhaus am Dienstag, 12. Juni

Literaturhaus
Dienstag, 12.06.2018  19.30 Uhr
Schwanenwik 38, Hamburg
Eintritt: 8 / 12 Euro

Das ganze Blau des Himmels: Milena Michiko Flašar liest aus ihrem Roman Herr Katō spielt Familie, der bei Wagenbach erschienen ist.

In ihrem eher leisen und von einer zarten Melancholie getragenen neuen Roman führt Milena Michiko Flašar mit ihrem Protagonisten Herrn Kato mitten ins Herz der Finsternisse einer Lebenskrise. Es geht um die Flüchtigkeit des Glücks und die alles entscheidende Frage, was dagegen hilft. Ein Wundermittel gibt es auch in Herr Katō spielt Familie nicht, aber der Roman propagiert als heilsame Methode, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Das ist der Literatur immanent und im Leben manchmal vielleicht der einzige Weg, sich neu zu erfinden. Oder doch wenigstens, sich glaubhaft etwas vorzumachen. „Wir lügen nicht, um die Wahrheit zu verfälschen“, ist eine wichtige Erkenntnis von Herrn Kato, „sondern um sie zu berichtigen.“

Schon der höchst erfolgreiche Roman Ich nannte ihn Krawatte (2012) von Milena Michiko Flašar, die 1980 in St. Pölten als Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters geboren wurde, spielt in Japan, wo die Zugehörigkeit zu einem sozialen Umfeld eine besonders große Bedeutung hat. In Herr Katō spielt Familie begegnen wir einem Rentner, der gerade erst aus seinem sozialen Lebensgefüge gefallen ist und in einem viel zu großen Haus alleine mit seiner Frau in einem namenlosen Vorort lebt. Mehrere Jahrzehnte hat er seine Zeit von früh bis spät in der Firma und mit seinen Kollegen verbracht, die Kinder sind ohne ihn groß und seine Frau ist ihm darüber fremd geworden. Er hat ihr einmal ein Leben versprochen, „das wie Tanzen wäre“. Jetzt geht sie ins Fitnessstudio und macht „Ballett für Ältere“, weil es mit ihm zu Hause nicht auszuhalten ist. Er fragt sich, ob es das schon gewesen ist und zieht bei ausgedehnten Spaziergängen eine Lebensbilanz, die in summa vor allem Versäumnisse und unerfüllte Träume auflistet. In Paris ist er nicht gewesen und nicht in den Süden gezogen, noch nicht einmal einen Spitz hat er sich als Familienhund zugelegt. So richtig in Fahrt kommt der Roman als Herr Katō eines Tages eine junge Frau kennenlernt: Mie behauptet von sich, „die Grundlage von Glück zu verkaufen“ und heuert ihn für ihre Agentur „Happy Family“ an, die den Menschen dabei hilft, sich zugehörig zu fühlen. Und Herr Katō kann das ganz wunderbar, er schweigt, wenn er mit einer Frau unterwegs ist, die ihr Mann nie zu Wort kommen lässt, er ist für einen Nachmittag ein netter Großvater und schließlich als Chef bei der Hochzeit einer jungen Frau zu Gast. Er lügt das Blaue vom Himmel herunter: „Was ist schon wahr, fragt er sich, und was nicht? Kein Zaun trennt das eine vom anderen. Und wenn doch, dann gibt es Schlupflöcher.“ Durch eines dieser Schlupflöcher entkommt Herr Kato am Ende. Nach Paris schafft er es zwar nicht, aber er hat immerhin gelernt, dass es vielleicht völlig ausreicht, wenn man sich einbildet, das Lächeln der Mona Lisa gesehen zu haben.

Herr Katō spielt Familie von Milena Michiko Flašar ist bei Wagenbach erschienen.
(JK 06/18)