In Lanús, einem Vorort von Buenos Aires, wird der junge Francisco erschossen – angeblich bei einem Überfall auf einen Kiosk. Doch weder seiner Familie noch seinen Freunden scheint daran zu liegen, die Wahrheit über den Mord herauszufinden. Nur Adrián, der letzte, den Francisco vor seinem Tod angerufen hat, will Klarheit: Dafür kehrt er zum erstenmal nach vielen Jahren zurück nach Lanús, dem Ort seiner Kindheit, und gerät in einen Strudel aus Ereignissen, die immer mehr zum Krimi werden.Spannend und vielschichtig erzählt Sergio Olguín in seinem Roman Zurück nach Lanús, der bei Suhrkamp erschienen ist, von einem Verbrechen, das nur die Spitze des Eisberges ist, von schmutzigen Deals, korrupten Polizisten und von Jugendfreunden, die nicht immer das sind, was sie zu sein vorgeben.
Sergio Olguín wurde 1967 in Buenos Aires geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte Literatur und arbeitet neben seiner Schriftstellertätigkeit als Journalist. Mit Zurück nach Lanús ist nun auch sein erster Roman auf Deutsch erschienen.
(JK 02/09)
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