Der Thriller des britischen Autors Ben Kay,
erschienen bei rororo, erzählt von mutierten Insekten, die nicht nur sehr groß
sondern auch überaus aggressiv sind.
Ein unterirdisches Laboratorium tief im Dschungel
Venezuelas. Die Ruhe trügt: Ein Experiment ist fehlgeschlagen, die Auswirkungen
bedrohen die gesamte Welt. Hektisch bemühen sich die Militärs um
Schadensbegrenzung. Auch die hinzugezogene Expertin, die Biologin Laura Trent,
weiß keinen Rat. Alle Schutzmaßnahmen misslingen, der Weg in die Freiheit ist
blockiert. Einziger Ausweg: der Mitteltrakt. Dieser wurde nach einem geheimen
Projekt vor zehn Jahren geschlossen. Niemand weiß, was dort unten lauert.
Ben Kays Idee, mit mutierten Insekten einen Thriller
zu schreiben, besitzt einige große Vorbilder nicht zuletzt auch eindrucksvoll
verfilmt wie Tarantula oder Phase
IV. Er bleibt in der Struktur seines Thrillers denn auch an der bewährten
Form. Eine Gruppe von Menschen muss sich gegen die Biester behaupten und um ihr
Überleben kämpfen. Natürlich bleiben einige auf der Strecke. Von diesem Rezept
ausgehend hält der Thriller, was er verspricht. Er ist rasant, spannend und
direkt. Das verspricht gute Unterhaltung aber auch nichts Neues oder
Überraschendes.
Ben Kay wurde 1973 in London geboren. Er ist ein
vielfach ausgezeichneter Werbetexter und Creative Director. Sein Blog, www.ifthisisablogthenwhatschristmas, ist
bekannt für seine beißende Kritik an der nationalen und internationalen
Wirtschaft.
(JK 02/11)

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