Der Kriminalroman Tote Freunde des
norwegischen Autors Chris Tvedt ist ein neuer Fall für den Strafverteidiger Mikael
Brenne und ist als Taschenbuch bei Knaur erschienen.
Mikael Brenne, Strafverteidiger aus Bergen, steckt
in einer privaten Krise. Seine Freundin Kari hat ihn verlassen, und sein
Anwaltskollege Bjørn Groven ist tot. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Doch
Brenne zweifelt an dieser Theorie, denn kurz vor seinem Tod hinterließ Bjørn
einen Hilferuf auf Brennes Anrufbeantworter. Seine Nachforschungen bleiben
nicht ohne Folgen. Erneut muss jemand sterben, und der Täter blickt Brenne
frech ins Gesicht.
Chris Tvedt schreibt spannende Gerichtsthriller.
Auch sein neuster Fall hält den Leser in Atem. Für Chris Tvedt ist das Gericht
ein perfekter Handlungsort für menschliche Dramen. In kurzer aber dennoch
treffender Art beschreibt er den Zwiespalt, in den ein Strafverteidiger gerät,
wenn er selbst an der Verteidigung des ihm auferlegten Mandanten größte
Gewissensbisse hat.
Chris Tvedt wurde 1954 in Bergen geboren. Neben dem
Jurastudium absolvierte er u.a. auch ein Studium der Literaturwissenschaft. Von
1998 bis 2007 praktizierte er als Rechtsanwalt. Seitdem widmet er sich nur noch
seinen Romanen und lebt mit Frau und zwei Kindern in Bergen. 2011 erhielt Chris
Tvedt für seinen Roman Niedertracht
den renommierten norwegischen Riverton Preis, der jährlich für den besten
norwegischen Spannungsroman vergeben wird. Damit reiht er sich in die Reihe
illustrer Preisträger wie z.B. Jo Nesbø ein. Weitere Romane um den Helden
Mikael Brenne sind in Vorbereitung.
(JK 02/11)

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