Vom schwedischen Autorenpaar Lars Kepler gibt es einen neuen Krimi. Bei
Lübbe ist jetzt Paganinis Fluch erschienen.
Carl Palmcrona wird im Stockholmer Nobelstadtteil
Östermalm in seiner Wohnung tot aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem
Strick hängt, ist unmöbliert – es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen
können, um Selbstmord zu begehen. Am selben Tag wird auf einer Jacht, die in
den Stockholmer Schären treibt, eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit
Meerwasser gefüllt, ihr Körper und ihre Kleider jedoch vollkommen trocken. Sie
ist auf einem Boot ertrunken, das noch schwimmt. Die beiden Todesfälle geben
der Polizei Rätsel auf. Bis Kommissar Joona Linna zwischen ihnen eine
Verbindung entdeckt. Die Spur führt zu einem Mann, der die Violinen des
„Teufelsgeigers“ Paganini sammelt – und Albträume wahr werden lässt.
Nach dem Debüterfolg Der Hypnotiseur hat das Ehepaar Ahndoril, das unter dem Pseudonym
Lars Kepler schreibt, mit Paganinis Fluch
ihre Technik weiter verfeinert. Man versucht automatisch das Paar mit ihren
erfolgreichen Landsleuten Stieg Larsson, Arne Dahl, Leif GW Persson oder
Roslund & Hellstrom zu vergleichen, denn man kann einige Parallelen
ausmachen. Aber Lars Kepler zeigen, dass sie auf dem guten Weg sind, ihr
eigenes Profil zu behaupten. Spannend und klug ist der Fall aufgebaut, brisant
die Handlung.
Lars Kepler ist das Pseudonym von Alexandra und
Alexander Ahndoril. Der Hypnotiseur,
ihr Krimidebüt, war in Schweden sensationell erfolgreich und erschien in über
dreißig Ländern. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Kindern in Stockholm.
Paganinis Fluch von Lars
Kepler ist bei Lübbe erschienen.
(JK 01/12)

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