Literaturhaus
Sonntag,
20.01.2013
17.30
Uhr
Schwanenwik
38, 22087 Hamburg
Eintritt:
4 – 7 Euro
TeaTimeLesung:
Stefan aus dem Siepen liest aus seinem Roman Das Seil, der bei dtv erschienen ist. Alexander Häusser moderiert.
Vom
Verhängnis blinder Obsession: Stefan aus dem Siepen schildert in einer Parabel
den Einbruch des Unbegreiflichen und Chaotischen in eine wohlgeordnete Welt.
Und welche Folgen es haben kann, wenn Menschen eine Idee oder ein Vorhaben
nicht aufgeben können.
Der Ort
der Handlung: Ein vorindustrielles Dorf, von allem abgeschnitten, abgelegen und
wie aus der Zeit gefallen, umgeben von Wäldern. Seine Bewohner: einige Bauern
mit ihren Familien, die ein einfaches,
ereignisarmes Leben führen. Plötzlich aber findet einer von ihnen auf
einer Wiese am Dorfrand ein scheinbar wertvolles Seil, dem er nachgeht, ohne dass er sein Ende findet. Neugier verbreitet sich im Dorf, und ein
Dutzend Männer beschließt aufzubrechen, um das Rätsel zu lösen. Auch nach
Stunden kommt das Ende nicht in Sicht.
„Die Unergründlichkeit zog sie an – das Seil gewann umso mehr Macht über
sie, je weiter es über die Grenzen ihres Verstandes hinausragte“, beschreibt
Deutschlandradio Kultur. Immer weiter entfernen sie sich von der Heimat, ihren
Frauen und Kindern, „… und der Verantwortung für ihre Felder, besessen von
ihrer Mission folgen sie ‚körperlich versifft und seelisch zerfetzt’ dem
mysteriösen Seil“, schreibt DIE ZEIT.
Stefan
aus dem Siepen, geboren 1964 in Essen, studierte Jura in München und trat in
den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und
Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Planungsstab des
Auswärtigen Amtes arbeitet. Nach Luftschiff
und Die Entzifferung der
Schmetterlinge ist Das Seil sein
dritter Roman. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Frau und vier Kindern in
Potsdam.
Das
Seil von Stefan aus dem Siepen ist bei dtv
erschienen.
Die Lesung ist eine Veranstaltung des
Literaturzentrum Hamburg e.V.
(JK 01/13)

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