Lars Rambe: Solo für den Tod (dtv)

Morde im schwedischen Sommer geschehen in Lars Rambes Krimi Solo für den Tod, der bei dtv erschienen ist.

Strängnäs steht kopf – ein internationales Jazzfestival sorgt für Partylaune in dem beschaulichen Städtchen am Mälarsee. Die Polizei ist mit den Sicherheitsvorkehrungen, Journalist Fredrik Gransjö mit der Berichterstattung vollauf beschäftigt. Da bricht ein Schwerverbrecher aus dem nahegelegenen Gefängnis aus, ein brutaler Banküberfall fordert Todesopfer, ein berühmter Jazzmusiker wird angeschossen. Jäh kippt die Feststimmung, Polizei und Presse sind ebenso schockiert wie ratlos. Stehen alle diese Vorfälle in einem Zusammenhang? Und welche Rolle spielt die Bankangestellte Sanna Friborg?

Diejenigen, die Die Spur auf dem Steg gelesen haben, kennen bereits den Journalisten Fredrik Gransjö. In diesem Krimi ist er gerade Vater des kleinen Hampus geworden. Er kämpft nicht nur mit den Verbrechen, den schönen neuen Auszubildenden oder und widerwilligen Interview-Opfern sondern auch mit der bevorstehenden Elternschaft. Lars Rambe schreibt einfach und das macht seine Geschichte einfach zu lesen. Solo für den Tod ist ein guter Thriller, mit dem man sehr gerne seine Zeit in der Hängematte, dem Strand oder Sofa verbringt. Die Handlung fließt, der Leser denkt, dass er weiß, wohin die Reise geht, bis es immer wieder unerwartete Wendungen gibt. Lag bei Rambes erstem Buch sehr viel der Geschichte in Rückblenden, so ist dieses Mal das Geschehen komplett in der Gegenwart. Rambe berührt außerdem ganz geschickt mit seinem Krimi Fragen des Strafvollzugs und der Zusammenhänge der lokalen Mafia mit internationaler Kriminalität.  

Lars Rambe, geboren 1968, ist Rechtsanwalt und lebt mit seiner Familie in Strängnäs bei Stockholm. Dieser Ort regte ihn bereits zu seinem ersten Kriminalroman Die Spur auf dem Steg an, der ein großer Erfolg wurde.

Solo für den Tod von Lars Rambe ist bei dtv erschienen.
(JK 09/12)

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