
Der Öko-Thriller Das Tahiti-Projekt des Hamburger Journalisten Dirk C. Fleck, erschienen bei Piper als Taschenbuch, beschreibt den Kampf um das letzte Paradies auf Erden.
Im Jahr 2022: Die Welt droht in einem Chaos aus natur- und menschengemachten Katastrophen unterzugehen. Nur auf Tahiti wächst ein neues ökologisches Paradies heran. Omai, der junge Präsident der Insel, versucht, sein Land zu beschützen. Der Hamburger Spitzenjournalist Cording lässt sich vom Idealismus Omais anstecken und wird unversehens in eine Affäre ungeheuren Ausmaßes hineingezogen, denn die Mächtigen der Welt haben es auf die Rohstoffvorräte Tahitis abgesehen.
Der Autor hat für sein Buch ausgiebige Recherchen vor Ort durchgeführt und die Ideen von Eric Bihl und Volker Freystedt aus ihrem 2005 erschienen Sachbuch Equilibrismus. Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht verarbeitet. Sir Peter Ustinov war übrigens einer der einflussreichen Persönlichkeiten, die forderten, diese Ideen in Form eines Romans aufzubereiten. Der Name Tahiti verleiht der Idee die nötige Publicity, verbindet man doch eine paradiesische Welt mit diesem Namen. Das Tahiti-Projekt ist ein Science Fiction, der zwar in einer düsteren Zukunft spielt, dessen Botschaft aber genau das Gegenteil darstellt. Gerade weil die Thesen des Buches nicht aus der puren Fantasie des Autors entsprungen sind, erhält das Buch eine wichtige Tiefe. Es ist eine Utopie von besonderem Reiz. Lediglich bei der idealisierten Beschreibung der Tahitianer schießt die Utopie ein wenig über das Ziel hinaus, aber möglicherweise braucht eine Utopie auch das!
Dirk C. Fleck, geboren 1943 in Hamburg, studierte an der Journalistenschule in München. Er war Lokalchef der Hamburger Morgenpost, Redakteur bei Tempo, Merian und Die Woche. Seit 1995 ist er als freier Autor unter anderem für Spiegel, Stern, Geo und die Welt tätig. Neben Palmers Krieg veröffentliche er GO! Die Ökodiktatur und zuletzt den Öko-Thriller Das Tahiti-Projekt, die beide mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet wurden. Dirk C. Fleck wohnt in Hamburg.
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