Magazin
Filmkunsttheater
Samstag,
24.08.2013
20.00
Uhr
Fiefstücken
8a, 22299 Hamburg
Eintritt:
15 Euro
Zusammen
mit Barbara Auer stellt Roger Willemsen sein Buch Es war einmal – oder nicht. Afghanische Kinder und ihre Welt vor, das
bei S. Fischer erschienen ist.
„In Afghanistan“, sagt Roger Willemsen, „waren
die Kinder anders als überall sonst auf der Welt, und so empfindlich ich bin,
wenn man mit Kindern versucht, Mitleid zu erregen, so konnte ich doch nur
kapitulieren vor der Lebensklugheit und Reife, der Liebenswürdigkeit und
Vitalität diese Kinder.“
Von
seinen zahlreichen Reisen durch Afghanistan hat Roger Willemsen Hunderte von
Kinderzeichnungen, Aufsätzen und Briefen mitgebracht – bewegende Dokumente
junger Menschen, deren Alltag der Krieg ist. Bei seiner letzten Reise, die ihn
im Herbst 2012 von Kabul bis ins Panschir-Tal führte, hat Willemsen einige
dieser Kinder besucht. Sein großer Bericht dieser Reise zeichnet zusammen mit
den Bildern und Texten der Kinder ein genaues und oft überraschendes Bild vom
Leben in Afghanistan – nicht nur seiner düsteren, sondern auch seiner
glücklichen Momente. Es ist das Leben, das bleibt, wenn die internationalen
Truppen das Land verlassen.
Roger
Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als
Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator,
Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt u. a. den Bayerischen
Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, für seine Bücher den Rinke-
und den Julius-Campe-Preis, zuletzt den Prix Pantheon-Sonderpreis. Heute steht
er mit Soloprogrammen oder gemeinsam mit Dieter Hildebrandt auf der Bühne.
Willemsen ist Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und Honorarprofessor
für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin.
Es war
einmal – oder nicht. Afghanische Kinder und ihre Welt von Roger Willemsen ist bei S. Fischer erschienen.
(JK 08/13)

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