Literaturhaus
Donnerstag,
05.09.2013
19.30
Uhr
Schwanenwik
38, 22087 Hamburg
Eintritt:
6 – 10 Euro
Matthias
Politycki stellt seinen neuen Roman Samarkand
Samarkand vor, der bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Christof Siemes
moderiert.
Matthias
Politycki zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten deutschsprachigen
Autoren. Sein Werk, das 1987 einsetzte, umfasst Essays, Lyrik, Erzählungen
(darunter die auch im Ausland viel beachtete und mit dem Preis der LiteraTour
Nord ausgezeichnete Jenseitsnovelle)
und Romane wie den Weiberroman, In 180 Tagen um die Welt oder Herr der Hörner. An seinem neuen großen
Roman Samarkand Samarkand hat
Matthias Politycki über zwanzig Jahre lang gearbeitet – nun liegt er vor und
feiert im Literaturhaus seine Premiere.
Die Welt ist
aus den Fugen geraten, und wo einst die Seidenstraße entlang führte, ist 2026
das Epizentrum der Erschütterung. Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und
Grenzgänger, reist in das sagenumwobene Samarkand und begibt sich auf die Suche
nach einer geheimnisvollen Kultstätte. Doch können Sieg oder Niederlage, Krieg
oder Frieden tatsächlich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen? Zusammen
mit seinem Bergführer Odina, der ihm durch einen Schwur verpflichtet ist, und
beschützt durch das wunderliche Mädchen Shochi, das die Zukunft träumen kann,
durchstreift Kaufner die gewaltige Bergwelt Zentralasiens. Und gerät dabei
zusehends in einen Wettlauf auf Leben und Tod, nicht zuletzt mit sich selbst.
Dieses
bildmächtige Epos ist Abenteuerroman, Liebesroman und Untergangsroman zugleich,
es erzählt von der Konfrontation mit der Fremde, in der die großen
existenziellen Fragen neu gestellt werden.
Samarkand
Samarkand von Matthias Politycki ist bei Hoffmann und Campe erschienen.
(JK 09/13)

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