
„Rache ist seine
Vergebung.“ Mit diesem Ausspruch wirbt der Heyne Verlag Kevin Wignalls Thriller
Zurück bleibt der Tod.
Sam Webster hat unzählige
Leben auf dem Gewissen: Für eine Geheimbehörde inszeniert der eiskalte Profi
Bombenattentate, um die Politik im Nahen Osten zu beeinflussen. Aber Sam will
aussteigen. Sein letzter Auftrag führt ihn nach Kopenhagen, zu seiner
Jugendliebe Hannah. Sam findet heraus, dass sie in eine gigantische politische
Verschwörung geraten ist, deren Aufdeckung die westliche Welt erschüttern
würde. Um Hannah zu retten, lässt er sich auf ein gnadenloses
Katz-und-Maus-Spiel ein.
Der fünfte Thriller von
Kevin Wignall ist gerade heraus. Die Handlung hält sich nicht mit unnötigen
Umwegen auf. Das Milieu seines Thrillers lässt Wignall automatisch in die Nähe
der Spionageromane John Le Carrés drängen und zu Recht darf man das tun. Auch
Wignalls Ansätze das moralische Problem auszuloten, wenn das Interesse eines
Staates die Rechte des Individuums ignorieren. Für Kevin Wignall ist der 11.
September nicht nur bildlich der Zusammenbruch der Vernunft.
Kevin Wignall wurde in
Herentals, Belgien geboren. Bis zum Alter von neun Jahren lebte er dort als
Armeekind, bevor er mit seinen Eltern in eine Kleinstadt im Westen Englands
zog. Er studierte Politik und Internationale Beziehungen. Seit einigen Jahren
ist er Romanautor. Für Die letzte Wahrheit wurde er 2008 sowohl für den
Edgar Award als auch für den Barry Award nominiert.
Zurück bleibt der Tod von Kevin
Wignall ist bei Heyne erschienen.
(JK 06/12)
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