1998 erschien der Roman Kim Novak badete nie im See
von Genezareth und begründete den Ruhm des schwedischen Krimiautors Håkan
Nesser. Ungelöst blieb damals die Frage nach dem Mörder des Handballers Kanonen-Berra.
Wer war der Täter? Wer wurde zum Mörder?
Vier Verdächtige gibt es am Schluss des Romans: Berras Verlobte Ewa Kaludis, wegen
ihrer Schönheit auch Kim Novak genannt; Henry Wassmann, mit dem die umwerfende
Erscheinung eine Affäre hatte; seinen Bruder Erik Wassmann, in diesem Sommer
der Sünde gerade einmal vierzehn Jahre alt, sowie dessen krimibesessenen
Schulfreund Edmund Wester. Zehn Jahre schwieg Nesser beharrlich. Er hatte gute
Gründe. Auch wenn ihm auf Lesereisen, in Interviews, per Brief und via Email,
immer nur die eine Frage gestellt wurde: Wer war der Mörder? Das Geheimnis sollte
gewahrt bleiben, bis jetzt... Bei btb lüftet Håkan Nesser jetzt das Geheimnis
im Buch Die Wahrheit über Kim Novak und
den Mord an Berra Albertsson.
Wir wollen hier nun nicht den Täter verraten. Interessant festzuhalten ist
jedoch, dass Håkan Nesser verrät, dass ein realer Fall aus dem Jahr 1962 die
Grundlage für sein Buch war. Er schreibt über seine Recherchen und Interviews
aus jener Zeit und lässt natürlich doch noch wieder einen Spalt für
Spekulationen offen.
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der
beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er
zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und
mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt abwechselnd in London
und auf Gotland.
(JK 01/11)

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