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Manal al Scharif liest in der Laeiszhalle am Samstag, 7. Oktober

Lesesaal Buchhandlung in der Laeiszhalle
Samstag 07.10.2017 19.30 Uhr 
Johannes-Brahms-Platz, Hamburg
Eintritt: 12 Euro

In der Laeiszhalle stellt Manal al Scharif ihr Buch Losfahren vor, das bei Secession erschienen ist.

Die Computerexpertin Manal al Scharif war es leid, ihren Bruder fragen zu müssen, wenn sie in ihrem eigenen Wagen zu einem Geschäftstermin gefahren werden wollte. Sie setzte sich selbst ans Steuer, ließ sich dabei filmen und postete den Film im Internet. Neun Tage saß sie dafür im Gefängnis, freigekommen ist sie vermutlich nur deshalb so schnell, weil ihre Inhaftierung einen weltweiten Proteststurm auslöste. In der soeben neu erschienenen, autobiografischen Erzählung erzählt sie von ihrem Protest, mit dem sie eine Frauenbewegung in Gang setzte, die den Gralshütern des Patriarchats im Königreich Saudi Arabien immer mehr zu schaffen macht. 

Nach ihrem öffentlichen Protest gegen die Unterdrückung von Frauen musste Manal al-Sharif ihre Stelle bei der staatlichen Ölfirma Aramco wegen endloser Anfeindungen aufgeben und ins benachbarte Dubai auswandern. Mit ihrem fortgesetzten Engagement für Menschenrechte will sie den Frauen ihres Heimatlandes Mut machen, für ihre Selbstbestimmung zu kämpfen: „Ich glaube, dass Kinder nicht frei sein können, wenn ihre Mütter nicht frei sind, Eltern können nicht frei sein, wenn ihre Töchter es nicht sind, Ehemänner können nicht frei sein, wenn ihre Ehefrauen es nicht sind, die Gesellschaft ist nichts wert, wenn Frauen nichts wert sind. Wir kämpfen nicht darum, Auto zu fahren, wir kämpfen darum, unser Schicksal in die Hand nehmen zu können.“

Manal al Scharif, geboren 1979 in Mekka, ist IT-Sicherheitsexpertin aus Saudi-Arabien und Gründerin  von women2drive. 2011 wurde sie verhaftet, weil sie einen Film ins  Internet gestellt hatte, der ihren Verstoß gegen das Fahrverbot für  Frauen zeigte. Für ihr Engagement für Frauenrechte erhielt sie  zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Václav Havel Prize. Das Time Magazine zählte sie zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Seit Frühjahr 2017 lebt sie mit ihrer Familie in Sydney.

Losfahren  von Manal al Scharif ist bei Secession erschienen.
(JK 10/17)

1. Debütantensalon des 8. Harbour Front Literaturfestival am Donnerstag, 15. September

8. Harbour Front Literaturfestival
Nochtspeicher
Donnerstag  15.09.2016   19.00 Uhr 
Bernhard-Nocht-Straße 69, Hamburg
Eintritt: 10  Euro
                                   
Debütantensalon - der 1. Abend mit Roland Schimmelpfennig und Johannes Ehrmann. Roland Schimmelpfennig stellt seinen Roman An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor, der bei S. Fischer erschienen ist. Rasha Khayat stellt ihren Roman Weil wir längst woanders sind vor, der bei Dumont erschienen ist. Maike Schiller moderiert.

Auch in diesem Jahr hat der Buchmarkt wieder zahlreiche Debütanten hervorgebracht. Der Vorauswahljury lagen an die 50 Roman-Erstlinge von Autorinnen und Autoren vor, aus denen sie acht ausgewählt hat, die sich um den begehrten Klaus-Michael Kühne-Preis bewerben, der mit 10.000 Euro prämiert ist. Am 23. September wird dann der Sieger aus der Hand des Stifters Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne den Preis überreicht bekommen.
Die Geschichte zweier Geschwister, einer Reise zurück nach Saudi-Arabien, in die eigene Vergangenheit, in die fremde Heimat, zu einer Hochzeit, deren Basis nicht die Liebe ist, sondern das Prinzip. Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Layla und Basil sind wie Zwillinge – eine untrennbare Einheit, Geschwister, die zusammengehören, zwischen die nichts kommt. Bis Layla eine Entscheidung trifft, die alles verändert und die niemand versteht: Sie beschließt zu heiraten. Einen Mann in der alten Heimat, Saudi-Arabien. Keine Entscheidung aus Liebe, sondern aus Prinzip.

Weil wir längst woanders sind erzählt die Geschichte von Basils Reise zur Hochzeit seiner Schwester. Er möchte ein letztes Mal die alte Nähe spüren. Zugleich führt ihn diese Reise mitten hinein in seine eigene Vergangenheit: in den liebevoll-skurrilen Kosmos der saudischen Verwandtschaft, die in seinem »deutschen Leben« nie anwesend war und doch immer präsent wie ein Paralleluniversum. Was treibt Layla – eine nicht religiöse, freiheitsliebende junge Frau – dazu, sich für ein Land zu entscheiden, in dem Frauen alles andere sind als frei? Wie soll man umgehen mit einem Gefühl von Fremdheit, das unauflösbar scheint? Die Autorin Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, wuchs in Djiddah, Saudi-Arabien, auf. Als sie elf war, siedelte ihre Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bonn. Seit 2005 lebt sie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. 2010 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Weil wir längst woanders sind ist ihr erster Roman.

Weil wir längst woanders sind von Rasha Khayat ist bei Dumont erschienen.

Roland Schimmelpfennig, Jahrgang 1967, ist der meistgespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Er hat als Journalist in Istanbul gearbeitet und war nach dem Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 1996 arbeitet Roland Schimmelpfennig als freier Autor. Weltweit werden seine Theaterstücke in über 40 Ländern mit großem Erfolg gespielt.

Nachts auf einer eisglatten Autobahn, 80 Kilometer vor Berlin: Ein Tanklaster legt sich quer und kippt um. Auf dem Standstreifen, kurz im Blaulicht der Feuerwehr: ein einzelner Wolf. Bis Berlin reichen die Spuren des Wolfs, und sein Weg kreuzt sich immer wieder mit den Wegen und Schicksalen unterschiedlicher Menschen. Mit zwei Kindern, die von zu Hause weggelaufen sind und durch Wald und Stadt irren. Mit dem polnischen Bauarbeiter, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht. Mit der Frau, die morgens auf dem Balkon die Tagebücher ihrer Mutter verbrennt. 

Wie in einem Schwarzweißfilm, in dem gelbes Winterfeuer flackert, ziehen die Bilder und Geschichten dieses Romans an uns vorbei. Sie erzählen vom Suchen und Verlorensein, von der Kälte unserer Zeit und der Sehnsucht nach einem anderen Leben. 

An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts von Roland Schimmelpfennig ist bei S. Fischer erschienen.
(JK 09/16)

Rasha Kayat liest im Nachtasyl des Thalia Thaters am Dienstag, 12. April

Nachtasyl des Thalia Theaters
Dienstag, 12.04.2016  20.00 Uhr
Alstertor ,1 Hamburg
Eintritt: 8 Euro 

Rasha Khayat stellt ihren Roman Weil wir längst woanders sind vor, der bei Dumont erschienen ist.

Die Geschichte zweier Geschwister, einer Reise zurück nach Saudi-Arabien, in die eigene Vergangenheit, in die fremde Heimat, zu einer Hochzeit, deren Basis nicht die Liebe ist, sondern das Prinzip. Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Layla und Basil sind wie Zwillinge – eine untrennbare Einheit, Geschwister, die zusammengehören, zwischen die nichts kommt. Bis Layla eine Entscheidung trifft, die alles verändert und die niemand versteht: Sie beschließt zu heiraten. Einen Mann in der alten Heimat, Saudi-Arabien. Keine Entscheidung aus Liebe, sondern aus Prinzip.

Weil wir längst woanders sind erzählt die Geschichte von Basils Reise zur Hochzeit seiner Schwester. Er möchte ein letztes Mal die alte Nähe spüren. Zugleich führt ihn diese Reise mitten hinein in seine eigene Vergangenheit: in den liebevoll-skurrilen Kosmos der saudischen Verwandtschaft, die in seinem »deutschen Leben« nie anwesend war und doch immer präsent wie ein Paralleluniversum. Was treibt Layla – eine nicht religiöse, freiheitsliebende junge Frau – dazu, sich für ein Land zu entscheiden, in dem Frauen alles andere sind als frei? Wie soll man umgehen mit einem Gefühl von Fremdheit, das unauflösbar scheint? Die Autorin Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, wuchs in Djiddah, Saudi-Arabien, auf. Als sie elf war, siedelte ihre Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bonn. Seit 2005 lebt sie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. 2010 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Weil wir längst woanders sind ist ihr erster Roman.

Weil wir längst woanders sind von Rasha Khayat ist bei Dumont erschienen.
(JK 04/15)

Rasha Khayat bei HAM.LIT 2016

HAM.LIT 2016
Uebel & Gefährlich – Turmzimmer
Donnerstag, 04.02.2016  20.30 Uhr
Feldstr. 38, Hamburg
Eintritt: 13 / 17 Euro

Um 20.30 Uhr stellt im Turmzimmer Rasha Khayat erstmalig ihren druckfrischen Roman Weil wir längst woanders sind vor, der bei Dumont im März erschienen wird.  

Die Geschichte zweier Geschwister, einer Reise zurück nach Saudi-Arabien, in die eigene Vergangenheit, in die fremde Heimat, zu einer Hochzeit, deren Basis nicht die Liebe ist, sondern das Prinzip. Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Layla und Basil sind wie Zwillinge – eine untrennbare Einheit, Geschwister, die zusammengehören, zwischen die nichts kommt. Bis Layla eine Entscheidung trifft, die alles verändert und die niemand versteht: Sie beschließt zu heiraten. Einen Mann in der alten Heimat, Saudi-Arabien. Keine Entscheidung aus Liebe, sondern aus Prinzip.

Weil wir längst woanders sind erzählt die Geschichte von Basils Reise zur Hochzeit seiner Schwester. Er möchte ein letztes Mal die alte Nähe spüren. Zugleich führt ihn diese Reise mitten hinein in seine eigene Vergangenheit: in den liebevoll-skurrilen Kosmos der saudischen Verwandtschaft, die in seinem »deutschen Leben« nie anwesend war und doch immer präsent wie ein Paralleluniversum. Was treibt Layla – eine nicht religiöse, freiheitsliebende junge Frau – dazu, sich für ein Land zu entscheiden, in dem Frauen alles andere sind als frei? Wie soll man umgehen mit einem Gefühl von Fremdheit, das unauflösbar scheint? Die Autorin Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, wuchs in Djiddah, Saudi-Arabien, auf. Als sie elf war, siedelte ihre Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bonn. Seit 2005 lebt sie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. 2010 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Weil wir längst woanders sind ist ihr erster Roman.

Weil wir längst woanders sind von Rasha Khayat wird bei Dumont erscheinen.
(JK 02/16)