Als Taschenbuch ist bei Diogenes jetzt das
Erfolgsbuch Der Koch des Schweizer
Autors Martin Suter erschienen.
Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und
eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete
Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit –
ein Roman, der keinen Wunsch offen lässt.
Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als
Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan
ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine
Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der
aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea
zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs.
Anfangs kochen sie für Paare, die eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch der
Erfolg von ‚Love Food‘ spricht sich herum, und eine viel zahlungskräftigere
Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft – und deren
Grauzonen. Maravan hat Sorge, das Geschäft könne „unanständig“ werden. Und das
wird es. Doch er benötigt das Geld dringend, um seine Familie in Sri Lanka am
Leben zu erhalten.
Die Tageszeitung kommentierte zu Suters Roman: „Suter
lesen ist wie eine gute amerikanische Fernsehserie sehen“.
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist
Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor. Er schrieb die wöchentliche
Kolumne Business Class und verfasste
die Geschichten um Geri Weibel und schrieb u.a. 2009 das Drehbuch zu dem Film Giulias Verschwinden. Bis 1991 arbeitete
er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs
Schreiben entschied. Seine sind auch international große Erfolge. 2011 erschien
der Auftakt zu seiner Krimiserie um den Lebemann Allmen. Martin Suter lebt mit
seiner Familie in Spanien und Guatemala.
Der Koch von Martin
Suter ist bei Diogenes erschienen.
(JK 12/11)

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