Institut
français Hamburg
Mittwoch,
25.10.2012 19.00 Uhr
Heimhuder
Straße 55 20148 Hamburg
Jean-Marie
Blas de Roblès stellt seinen Roman Wo
Tiger zu Hause sind vor, der bei S. Fischer erschienen ist. Moderation und
Übersetzung: Angela Spizig, deutscher Text: Martin Maria Blau.
Der
Globetrotter und Romancier Blas de Roblès zeichnet in seinem Roman ein
fabelhaftes Fresko zwischen Barock und Gegenwart. In Brasilien entdeckt der
Journalist Eleazard von Wogau die Lebensaufzeichnungen des berühmten Jesuiten
Athanasius Kirchner. Doch das Eintauchen in ein fremdes Leben lässt ihn mehr
und mehr den Widerhall des eigenen spüren. Die Abenteuer des Jesuiten und
Wogaus Begegnungen, so mit der Archäologin Elaine. Auf spannende und
erschreckende Weise beginnen sich beide Leben zu verweben. Ein grandios
komponiertes poetisches Epos, das die Kraft und Melancholie eines barocken
Chorals besitzt. Das Buch wurde 2008 mit dem renommierten Prix Médicis
ausgezeichnet.
Le Figaro
Littéraire schreibt „Ein Roman wie ein wunderbarer, schwindel-erregender
Spiralnebel, eine Mischung aus Umberto Eco und Indiana Jones: Faszinierend!“
Jean-Marie
Blas de Roblès, 1954 in Algerien geboren, studierte Philosophie und Geschichte
in Paris. Er lehrte an Universitäten in Brasilien, China und Italien, und
unternahm längere Reisen nach Peru, Indonesien und in den Jemen. Er ist
Mitglied der Archäologischen Gesellschaft Frankreichs und nahm an Tiefseeausgrabungen
im Mittelmeer teil.
Wo
Tiger zu Hause sind von Jean-Marie Blas de Roblès ist bei
S. Fischer erschienen.
(JK 10/12)

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