Amerikazentrum
Hamburg
Donnerstag,
01.11.2012 19.00 Uhr
Am
Sandtorkai 48, 20457 Hamburg
Eintritt:
frei
John
Jeremiah Sullivan liest aus seinem Roman Pulphead.
Vom Ende Amerikas, der bei Suhrkamp
erschienen ist. Manfred Strack moderiert.
Kann man
ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und
Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit Pulphead hat John Jeremiah Sullivan
bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und
Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus,
Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und
Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose,
christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene
Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das
der Rest der Welt immer weniger versteht.
Pulphead löste im
Herbst 2011 in den USA wahre Jubelstürme aus: Das Buch fehlte auf keiner
Jahresbestenliste, Kritikerpapst James Wood schrieb im New Yorker, genau so
müsse man im neuen Jahrtausend schreiben und verglich Sullivan mit dem großen
David Foster Wallace. Die Begeisterung hat längst auch die alte Welt erreicht: „Noch
jeder ungläubige Thomas, der dem konzertierten Entzücken misstrauen wollte“,
schrieb Gregor Dotzauer im Tagesspiegel, „kehrte mit leuchtenden Augen von der
Lektüre zurück.“
Pulphead.
Vom Ende Amerikas von John Jeremiah Sullivan ist bei Suhrkamp
erschienen.
(JK 10/12)

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