David Monteagudo: Ende (Rowohlt)


Der bei Rowohlt erschienene Roman Ende von David Monteagudo ist ein Überraschungsbestseller aus Spanien.

Neun Freundinnen und Freunde treffen sich für ein Wochenende in einer Berghütte wieder, viele Jahre nachdem sie als Clique auseinandergegangen sind. Um Mitternacht fällt der Strom aus, die Handys funktionieren nicht mehr, die Autos starten nicht. In dem blanken Sternenhimmel ist kein einziges Flugzeug zu entdecken. Eine unheimliche Stille liegt über ihnen. Die Freunde bemühen sich, ihre Angst mit Scherzen zu überspielen, doch es will ihnen nicht so recht gelingen. In der Nacht tun sie kein Auge zu. Was ist passiert? Keiner von ihnen findet eine Erklärung.

Plötzlich entdecken sie, dass einer fehlt. Rafa ist spurlos und von allen unbemerkt verschwunden. Am Morgen brechen sie zu Fuß auf. Der Weg in die Stadt führt durch ein schattiges Tal. Sie gehen hintereinander, und als sie sich zu Cova umdrehen wollen, ist sie nicht mehr da. Wer wird der Nächste sein? Unerbittlich verschwindet einer nach dem andern. Sie lösen sich lautlos in der Landschaft auf, sie verlieren sich im Nichts. Wenn es keine Erklärung mehr gibt, dann ist das das Ende.

David Monteagudo hat spät mit Schreiben angefangen, umso erstaunlicher ist sein Debüt. Sicher mischt er Genres. Was anfangs als eine urbane Komödie aussieht, wird plötzlich zu einem Thriller und gerät zu einer Art Roadmovie. Ende  ist sehr flüssig geschrieben, glaubwürdig und realitätsnah, so dass die Angst der Protagonisten umso eindringlicher wirkt.

David Monteagudo wurde 1962 in Viveiro geboren. Er hat viele Jahre lang in einer Papierfabrik gearbeitet und lebt heute als freier Autor in Barcelona.

Ende von David Monteagudo ist bei Rowohlt erschienen.
(04/12)

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