Literaturhaus
Sonntag,
26.05.2013
17.30
Uhr
Schwanenwik
38, 22087 Hamburg
Eintritt:
4 – 7 Euro
Lyrik
zur TeaTime: Doris Runge liest aus ihrem Gedichtband zwischen tür und engel, der bei DVA ist.
„Um es
gleich zu sagen: Die Gedichte von Doris Runge sind große Kunst“, schwärmt der Deutschlandfunk.
Das genaue Hinschauen, das Beobachten scheinbar beiläufiger Vorgänge ist bei
ihr Programm, genauso wie die Reduktion auf das absolut Notwendige. Jetzt liegt
– ausgewählt und mit einem Nachwort von Heinrich Detering – ein Band mit ihren
schönsten und wichtigsten Arbeiten aus drei Jahrzehnten vor, ergänzt durch neue
und bisher unveröffentlichte Texte. „Den größten Beziehungsreichtum auf
kleinstem Raum zu erzeugen, mit den sparsamsten Mitteln das Geheimnis auf der
Oberfläche zu verbergen: das ist die Kunst von Doris Runges Versen. Das macht
ihren Zauber aus, ihre asketische Sinnlichkeit und eine schwebende Ironie, die
nicht zu fassen ist“, urteilt Heinrich Detering. „In ihrer gleichzeitigen
Deutlichkeit und flirrenden Ungewissheit liegt die Kraft dieser Gedichte“,
befindet SWR Radio.
Doris
Runge, geboren 1943, lebt im holsteinischen Cismar. Für ihren ersten
Gedichtband jagdlied erhielt sie den
Friedrich-Hebbel-Preis. Es folgten mehrere Lyrikbände bei der DVA. Neben
weiteren Auszeichnungen bekam Doris Runge den Friedrich-Hölderlin-Preis.
Außerdem übernahm sie die Liliencron-Dozentur der Universität Kiel. Das Land
Schleswig-Holstein ernannte sie 2009 zur Professorin.
zwischen
tür und engel von Doris Runge ist bei DVA erschienen.
Die Lesung ist eine Veranstaltung des
Literaturzentrum Hamburg e.V.
(JK 05/13)

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