Buchhandlung Jokers
Freitag, 19.07.2013 20.00 Uhr
Grindelallee 42, Hamburg
Buchhandlung Jokers
Samstag, 20.07.2013 20.00 Uhr
Bahrenfelder Straße 119, Hamburg-Ottensen
Lesung
und Gespräch mit Christopher Kloeble über sein Buch Meistens alles sehr schnell, das bei dtv erschienen ist.
Albert,
Fred und fünf Finger Leben
Albert
ist neunzehn, wuchs im Heim auf und kennt seine Mutter nicht. Sein Leben lang
musste Albert ein Vater für seinen Vater Fred sein: Fred ist ein Kind im
Rentenalter, ein schlaksiger Zweimeterriese, der nichts als Lexika liest, grüne
Autos zählt und im Dorf als Held eines dramatischen Busunglücks gilt. Als sich
herausstellt, dass Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, machen sie sich auf
die Suche nach Alberts Mutter. Ihre Reise wird zu einer Odyssee, die immer
tiefer in die Vergangenheit führt.
Albert
muss herausfinden, dass die Menschen, die ihm am nächsten stehen, am meisten zu
verbergen haben, und dass die Vergangenheit in der Erinnerung immer wahr ist.
Es entspinnt sich eine Lebens- und Liebesgeschichte, die in einer Augustnacht
1912 im oberbayerischen Segendorf beginnt und sich durch ein ganzes Jahrhundert
zieht.
Ein
beeindruckender, überraschender Roman um ein wundersames Dorf und zwei
liebenswerte Helden. Um ihre Geschichte kennenzulernen, bleibt nicht mehr viel
Zeit. Es geht ja meistens alles sehr schnell.
Christopher
Kloeble studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Hochschule
für Fernsehen und Film München. Beiträge von ihm erschienen u.a. in der ZEIT,
der Süddeutschen Zeitung und der taz. Er war Stipendiat des International Writing
Programs der University of Iowa und Writer-in-Residence der Cambridge
University (GB). Sein
Theaterstück Memory war für den
Heidelberger Stückemarkt nominiert. Für sein Romandebüt Unter Einzelgängern wurde er mit dem Literaturpreis der Jürgen
Ponto-Stiftung ausgezeichnet. 2009 erschien sein Erzählband Wenn es klopft. Sein erstes Drehbuch
wurde 2011 für BR ALPHA verfilmt; der Film mit dem Titel Inklusion wurde in den Medien vielfach diskutiert.
Der Erlös
der Lesereise geht auf Wunsch des Autors an die Bundesvereinigung Lebenshilfe
e.V., die Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Bestreben begleitet,
gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen.
Meistens
alles sehr schnell von Christopher Kloeble ist bei dtv
erschienen.
(JK 07/13)

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