Neuseeland,
Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse 2012
Christian Karlson Stead, 1932 in Auckland
(Neuseeland) geboren, studierte in Auckland und Bristol. Ab 1968 lehrte er an
der Universität Auckland als ordentlicher Professor für Literatur war. 1986
emeritierte er und konzentrierte sich ausschließlich auf seine
schriftstellerische Tätigkeit. C. K. Stead hat zahlreiche Gedichtsammlungen und
Romane veröffentlicht. Zweimal erhielt er den New Zealand Book Award und 2007
den Order of New Zealand.
Sein auf Deutsch erschienener Roman Mein Name war Judas, erschienen bei
Eichborn, ist ein fesselnder historischer Thriller. Judas, inzwischen 70 Jahre
alt, blickt zurück auf seine Freundschaft mit Jesus.
War Judas wirklich der Verräter, als der er
allgemein gilt? Als alter Mann in Palästina lebend blickt er zurück. Er hat
Jesus ein Leben lang mit tiefer Zuneigung begleitet, wurde aber skeptisch
gegenüber der bedingungslosen Verehrung, die dieser zunehmend forderte. Das
machte ihn zum Außenseiter im Kreis der Jünger, dennoch blieb er als Einziger
an seiner Seite bis zum Ende.
Der verräterische Kuss, der tatsächlich ein letzter
Versuch war, Jesus zu retten, die Silberlinge, die nie gezahlt wurden – all das
fügt C. K. Stead zusammen zur alternativen Geschichte.
Mein Name war Judas von C. K. Stead ist bei Eichborn erschienen.
(JK 09/12)

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