Stephen Clarke: Gebrauchsanweisung für Paris (Piper)

Der Piper Verlag lädt zu einem Rendezvous mit der Hauptstadt der Liebe ein. Gebrauchsanweisung für Paris heißt der Band in der Reihe der unkonventionellen Reiseführer und ist dieses Mal von einem in Paris lebenden Briten, Stephen Clarke, verfasst worden. Haute Couture und Intellekt, „toujours l’amour“ und herrlich ungesundes Essen: Stephen Clarke, dessen fast wahre Erlebnisse mit den Franzosen Kultbücher sind, lässt uns das Herz seiner Wahlheimat auf Nebenpfaden entdecken.

„Dass Paris speziell ist, dämmerte mir schon als Achtjährigem. Mum und Dad verreisten für ein Wochenende – allein! Den glücklichen Ausdruck auf ihren Gesichtern, als sie mich bei Tante Esther abholten, habe ich nie vergessen…“ Wenn auch Sie Paris verfallen und dabei seine Einwohner verstehen wollen: Stephen Clarke, Wahlpariser und Bestsellerautor, liefert die charmant-witzige Anleitung dazu. Er weiht in die hohe Kunst des Flanierens und in die eines ersten Rendezvous ein, in die Geheimnisse von Kunsthändlern und Taxifahrern. Er verrät, welche Vorzüge ein Pariser Hotel haben sollte und wie Sie sich für den Besuch in der Fromagerie wappnen. Und was er als hochoffizieller Juror beim „Grand Prix de la Baguette de Paris“ alles erlebte.

Clarke schafft es, in dem Buch noch neue Aspekte der französischen Hauptstadt aufzuzeigen. Manche Themen anderer Kapitel sind dagegen bekannt oder beliebig und mit anderen Megastädten austauschbar. Interessant ist es, als Deutscher die Sicht eines Engländers zu erfahren, der so manche Klischees mit englischem Humor kommentiert. Damit hebt sich das Buch von den vielen Büchern, die es bereits über Paris gibt, natürlich wohltuend ab.

Stephen Clarke, 1958 geboren, lebt seit 15 Jahren in Paris. Mit seinem Debüt Ein Engländer in Paris gelang ihm ein Überraschungsbestseller, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Mehrere erfolgreiche Bücher, vor allem über die Eigenheiten französischer Lebensart, folgten.

Gebrauchsanweisung für Paris  von Stephen Clarke ist bei Piper erschienen.
(JK 04/11)

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