Monatelang war der Krimi Der stumme Besucher von Jan-Erik Fjell Nummer 1 in Norwegen, Nun kommt Kommissar Brekke auch zu uns und
ist bei rororo erschienen!
Sein Name ist Anton Brekke; Alter: 41; Familienstand: geschieden, 1 Sohn; Beruf: Hauptkommissar bei der Kripo Oslo; Kompetenzschwerpunkt: organisierte Kriminalität; Besonderheiten: fragwürdiger Humor; heimliches Laster: Poker.
Hauptkommissar Anton Brekke wird nach Fredrikstad
gerufen. Dort ist der Milliardär Wilhelm Martiniussen ermordet worden.
Irgendjemand hat außerdem einen Fremden niedergeschlagen, der sich als
berühmt-berüchtigter New Yorker Mafioso entpuppt. Was hat so ein Mann im
verschlafenen Fredrikstad zu suchen? Als Tourist ist Vincent Giordano sicher
nicht unterwegs. Name: Vincent Giordano, Alter: 68, Familienstand: verwitwet, 1
Tochter; Beruf: „Geschäftsmann“; Besonderheiten: einst Frauenschwarm, heute
liebender Großvater, außerdem einer der kaltblütigsten Mafiosi der New Yorker
Unterwelt. In Anton Brekke trifft er jedenfalls auf einen würdigen
Gegenspieler.
Dass Der
stumme Besucher die Bestsellerliste in Norwegen stürmte, ist gut
nachzuempfinden und hat alle Superlative der norwegischen Kritik verdient. Das
Buch ist einfach gut geschrieben, hat einen überaus spannenden Plot, wartet mit
starken Charakteren auf und die Geschichte packt den Leser. Da kommen plötzlich
richtige Gangster im norwegischen Krimi vor mit einer Menge Action gewürzt,
wobei die wirklich guten Szenen aus New York ihr übriges dazutun. Man mag kaum
glauben, dass dies ein Debüt des jungen norwegischen Autors ist. Elegant und
sicher geschrieben wie die Krimis von seinem erfolgreichen Landsmann Jo Nesbø.
Jan-Erik Fjell (Jahrgang 1982) ist Radiomoderator
und Schriftsteller. Für sein Krimidebüt Der
stumme Besucher wurde er mit dem renommierten Preis des Norwegischen
Buchhandels ausgezeichnet – so wie vor ihm Jo Nesbø, Anne B. Ragde, Per Petterson
und Jostein Gaarder. Der erste Band um Kommisssar Brekke stand monatelang an
der Spitze der norwegischen Bestsellerliste.
Der stumme Besucher von Jan-Erik
Fjell ist bei rororo erschienen.
(JK 02/12)

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