Literaturhaus
Dienstag,
14.05.2013
19.30
Uhr
Schwanenwik
38, 22087 Hamburg
Eintritt:
6 – 10 Euro
Martin Walker stellt den fünften
Fall für Bruno, Chef de Police vor, Femme
Fatale, der bei Diogenes erschienen ist. Margarete von Schwarzkopf liest
den deutschen Text und moderiert.
Eine
schöne (leider tote) Frau treibt in den Flüssen des malerischen Périgord. Die
Umstände dieses rätselhaften Todes der Nackten mit der satanistischen
Tätowierung zu klären, ist Aufgabe von Bruno Courrèges, Chef de Police, und
stellt ihn vor einige Mysterien. Der ist, wie eh und je, der bekannte Held,
nicht nur der ortsansässigen Damen, sondern auch des neuen Romans Femme Fatale von Martin Walker. Das
Motiv des Wassers durchzieht die Geschichte: undurchsichtige Finanzflüsse,
prähistorische Grotten, ein internationales Ferienresort an lauschigen Ufern,
Fischspezialitäten, mit denen verführt wird, und große Fische der Rüstungslobby
sind fein verwoben in Walkers neuem Krimi. Es heißt also eintauchen in die
pittoreske, aber doppelbödige Idylle des südwestlichen Frankreichs. „Es gibt
Gegenden wie Martin Walkers Périgord, die scheinen zu schade für Verbrechen zu
sein. Walkers Krimis wollen nicht vergruseln. Nur gibt es in Buch und Realität
auch soziale Verwerfungen, unaufgearbeitete Historie und rabiate Profitgier”,
schreibt die Stuttgarter Zeitung.
Nicht
zufällig ist diese Gegend Wahlheimat des in Schottland geborenen
Schriftstellers, Journalisten, Historikers und nicht zuletzt Gourmets Martin
Walker. Er studierte Geschichte in Oxford sowie Internationale Beziehungen und
Wirtschaft in Harvard. Anschließend war er 25 Jahre bei der britischen
Tageszeitung The Guardian tätig. Weilt er nicht gerade in Frankreich, ist
Walker zudem Vorsitzender eines privaten Think Tank für Top-Manager in den USA.
Das Périgord jedoch ist und war stets Dreh- und Angelpunkt in Walkers Leben und
Geschichten, in denen das süße Leben, Kultur und kulinarische Spezialitäten nie
zu kurz kommen.
Femme
Fatale von Martin Walker ist bei Diogenes erschienen.
(JK 05/13)

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