Der mexikanische Autor Bernardo Fernández nimmt die
Leser in seinem Roman Das Auge des
Drachen mit auf eine fantastische Reise durch die Welt des ausgehenden 19.
und beginnenden 20. Jahrhunderts.
Nordrhodesien, 1869: Aus einer Grube starren den
Tierfänger Lorenzo Cassanova die Augen eines Ungetüms an, das nichts mit den
exotischen Tieren gemein hat, die Cassanova sonst an die Zoologischen Gärten
und Zirkusse in aller Welt liefert. Doch der eilends anreisende deutsche
Tierhändler Carl Hagenbeck wird weder Cassanova noch die Bestie lebend
vorfinden. Schanghai, fünf Jahre zuvor: Der kleine Pi Ying und sein alter
Lehrer können aus ihrem brennenden Haus nur drei Kugeln retten, die aussehen
wie riesige Perlen. Aber erst Jahrzehnte später soll auf der anderen Seite des
Globus, im Norden Amerikas, ein großes Geheimnis gelüftet werden, das bis heute
sagenumwoben ist.
Bernardo Fernández Roman Das Auge des Drachen spielt an verschiedenen Orten rund um den
Globus mit einer Vielzahl von bunten Figuren. Die Handlung ist üppig und ganz
in der Tradition phantasievoller Abenteuerromane. Der Verlag selber zieht einen
Vergleich zu Steven Spielberg, und tatsächlich erinnert der Roman mit seiner
märchenhaften Handlung und den schön gestalteten Figuren an Jurassic Park. Spannende Unterhaltung wird
den Lesern geboten und das Eintauchen in eine erwachsene Abenteuerwelt.
Bernardo Fernández, genannt Bef, wurde 1972 in
Mexiko-Stadt geboren, wo er heute als Schriftsteller und Comiczeichner lebt. Er
hat bereits zahlreiche Romane, Jugendbücher, Drehbücher und Comics
veröffentlicht. Das Auge des Drachen
ist der erste Roman des Autors, der auf Deutsch erscheint.
(JK 04/11)

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